Zum Inhalt springen

Am Bahnhof von Ouagadougou

September 29, 2018

Ich hatte ihn mir anders vorgestellt (so ist das mit den Vor-Stellungen). Und nahm ihn dann einfach wie er war: Dieser 1954 entstandene Bahnhof der Hauptstadt von Burkina Faso ist architektonisch imposant, doch steht seine Größe in keiner Relation zu seiner Bedeutung. Hier fahren nur sechs Mal die Woche Personenzüge ab, auf nur einer Strecke – dafür nach Abidjan, weit weg von der Sahelzone am Atlantik. Die Fahrt dauert anderthalb Tage. Aber vielleicht täusche ich mich: Die Zugverbindung hat das Land überhaupt erst an die Welt angeschlossen, mit allen positiven und negativen Folgen. Jedenfalls unabhängig davon, ob hier viel Passagierbetrieb ist. Denn hinter dem Gebäude befindet sich der Güterbahnhof. Vielleicht gehen dort deutlich mehr Züge ab.

Außer zwei Security-Männern war Mitte August niemand da. Ich durfte einen Blick in die gigantische Halle nehmen, aber keine Fotos machen. wohl aber vom Fahrplan hinter ihnen an der Wand. Und bin dann einmal rund um den runden Park vor dem Haupteingang, an der Place Naba Koom, in dem sich eines dieser Viertelscafés befand, wie ich es vom Grand Caféteria Fil d’or im Vorort Tampoui kannte. Rechterhand ein Markt.

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Ich bin noch ein Stück weiter in Richtung Innenstadt und entdeckte eine Frau an einer Art Büchse der Pandora, ehe ich umkehrte, um im Park im Restaurant Bar „Le Fouquet’s“ einen Nescafé zu trinken.

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Es handelt sich freilich nicht um ein einzelnes Restaurant, sondern mehrere Lokale, in denen man Getränke bekommt. Es gibt innen mehrere Pavillons und sonstige Sitzecken. In der Sonne und im Schatten. Ich bevorzugte in dieser schwülen Hitze den Schatten. Neben einem Dutzend Gästen lief ein Dutzend fliegender Händler*innen durch den Park, die von Knabbereien bis handfesten Waren Unterschiedlichstes feilbot.

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Ich bin dann nach einer ruhigen halben Stunde wieder raus und zurück in die Innenstadt. Abends wird es hier ganz anders aussehen. Vielleicht schaffe ich das nochmal oder nehme sogar einen Zug, und wenn auch nicht bis zur Elfenbeinküste, so doch wenigstens bis Bobo Dioulasso.

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Am Bahnhof von Ouagadougou ⓒ Ekkehart Schmidt

Schreibe einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: