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Syrien – vor dem Krieg

Januar 23, 2018

2017 ist ein wunderbarer Bildband erschienen, der Syrien vor dem Krieg zeigt: Monumente und Landschaften, vor allem aber Menschen. 1986 und 1988 habe ich das Land selber bereist, kam aber – mit Ausnahme weniger Begegnungen, wie der mit jesidischen Müttern – nicht wirklich in Kontakt mit den Menschen, wie das Lutz Jäkel gelungen ist. Drei Fotos aus dem von ihm bebilderten und mit diversen anderen Autoren mit Texten ergänzten Bildband haben mich in besonderer Weise berührt. Sie zeigen Menschen eines Landes unter diktatorischem Regime, die dennoch glücklich und zufrieden erscheinen:

Damaskus-Cafe Naufara_800

LutzJäkel_Syrien_Kinder

LutzJäkel_Syrien_Mutter_Kinder

Quelle: Jäkel, Lutz/ Kaddor, Lamya: Syrien: Ein Land ohne Krieg, Piper Verlag, München, 2. Auflage 2017

From → Syrien

3 Kommentare
  1. Ich finde es schade, dass man hier bei uns – in Deutschland – vor dem Krieg von Syrien nie etwas gehört/gelesen hat. Das war irgendwie ein schwarzer Fleck auf der Landkarte. Ich war in Ägypten in Urlaub, in Tunesien … aber Syrien war nicht präsent in meinem Kopf.

    Heute ärgere ich mich, dass ich dieses – einstmals so schöne – Land nicht vor dem alles zerstörenden Krieg besucht habe. „Meinen Syrern“ habe ich versprochen, dass ich, sollte der Krieg irgendwann einmal vorbei sein, ihre Heimat besuchen werde. Auch, wenn dann nichts mehr da ist, das sich zu besuchen lohnt. Es war die Heimat von Menschen, die zu guten Freunde geworden sind.

    Ich könnte heulen in Anbetracht dessen, was die Menschen in Syrien täglich ertragen müssen. Die Familie eines Freundes darf Mitte April nach Deutschland kommen ….

    LG
    Barbara

  2. Danke für Deine Gedanken. Ich habe es so empfunden, dass es durchaus viele Kultur-Bildungstouristen gab, die organisierte Reisen nach Syrien mitmachten, sich aber stark mit den monumentalen Zeugnissen einer Vergangenheit vor 2000 Jahren beschäftigten und wenig aktuelles Leben miterlebt haben. Aber Syrien wird wieder auferstehen, es ist noch viel Historisches erhalten und die Menschen werden wieder ein liebenswertes Land erbauen, in dem Begegnungen möglich sind. Wenn man sich denn die Zeit nimmt, sich außerhalb so genannter Sehenswürdigkeiten mal in ein Café zu setzen und in Kontakt zu treten.

    • Zuerst muss der Krieg einmal zu Ende sein, dass man dort wieder etwas aufbauen kann. Und ich glaube, dass das noch in weiter Ferne sein wird. Aber .. ich habe hoffentlich noch ein paar Jahre Zeit, meinen Wunsch in die Realität umzusetzen.

      Einen schönen Mittwoch wünsche ich Dir.
      Barbara

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