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Urban House_Kopenhagen

Dezember 27, 2017

Es war kürzlich zum „Best danish Hostel“ erkoren worden: Mein Hostel für die letzten zwei von vier Nächten in Kopenhagen habe ich aber gewählt, weil ich mir kein dreimal so teures Hotel leisten wollte und das „Urban House“ Begegnung mit reisendem Jungvolk im uralten Vergnügungsviertel hinter dem Kopenhagener Hauptbahnhof versprach. Ungefähr da, wo ich 1981 schon einmal genächtigt hatte. Mit meinem Leihrad vom Bedwood Hostel kam ich hier also nach dem Ende meines Seminars nahebei bei der Merkur Bank vorbei und verstand jetzt erst, wieso ich mittags ein sms bekommen hatte: Hier ist alles supereffizient – während zugleich mit coolem Marketing suggeriert wird, man sei superoffen und superherzlich. Da gab es zwar eine Rezeption, aber nur für Essens- und Getränkebestellungen. Den Check-In hatte man selber per Codenummer zu erledigen. Mit dem empfangenen Code nahm ich den Aufzug in den fünften Stock, hatte ihn dort noch einmal einzugeben, um auf den Flur zu gelangen, sowie ein weiteres Mal, um mein Achtbettzimmer zu betreten. So managed man vier Etagen mit je 45 Zimmern, also 180 Zimmer à 4-10 Betten – was bedeutet, dass es hier deutlich über 1100 Betten gibt.

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Die Box mit grünen Ohrstöpseln nahm ich am ersten Abend noch nicht ernst…

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Ehe ich den Aufzug hoch nahm, schaute ich ins „Green Escape“, weil es Fotos von coolen dort sitzenden Leuten waren, die mich zur Buchung veranlasst hatten: ein cool gestaltetes Pseudo-Idyll, was man abends aber kaum merkte.

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Urban House (c) Ekehart schmidt

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Ok, ja: viel versprechend für später. Jetzt aber erstmal hoch, mein Bett beziehen. Aufzug, Flure und Zimmer wirken sehr sauber und nüchtern. Mein fünfeckiges Zimmer am Ende des Flures an der obersten Ecke des Hauses war mit seinen vier Hochbetten zwar relativ eng, aber meistens waren nur ein bis zwei andere Leute da,  gemischt männlich: 1 Schotte, 1 Finnländerin, 1 Finne wie aus einem Kaurismäki-Film und 2 Engländer und eine mir irgendwie entgangene achte Person.

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Ich bin dann bald noch ‚mal runter, trank im Green Space einen Espresso, schaute mir die vielen durchgestylten Räume im Erdgeschoss an (Ruhe- und TV-Raum sowie Waschmaschinenraum und Küche zum Selberkochen) und radelte dann zum BOB Bio Mio Restaurant für das Seminarabschlusssmeeting.

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Faszinierend diese Straße hinter’m Hauptbahnhof, in der sich in jedem Haus ein Hotel oder Hostel, zumindest aber eine Bar oder ein Restaurant befand. Auf dem Bürgersteig ein ununterbrochenes Gelaufe von Touristen mit Gepäck auf dem Weg zur Unterbringung oder schon zur nächsten Etappe: Weniger Kunst, Kultur und Kopenhagener Stadtgeschichte, denn Alkohol, Abhängen und Amüsement. Das war der Hauptunterschied zum Bedwood Hostel.

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Adresse: Colbjørnsensgade 5-11, Vesterbro, 1652 Kopenhagen/ Dänemark,   Homepage

Urban House_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

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