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Blaue Stunde im DACafé_Kopenhagen

Dezember 26, 2017

Dieser Tage wird das Dansk Arkitektur Center (DAC) ausgeräumt. Im Mai 2018 soll es in einem Neubau – ebenfalls am Inneren Kanal in Kopenhagen, nur etwas weiter südlich in einem futuristischen Gebäude namens BLOX – neu eröffnet werden. Das Dänische Architektur-Zentrum bietet neben viel Literatur vor allem wirklich gute Ausstellungen zur Gegenwartsarchitektur, natürlich vor allem zur nordischen Architektur. Der Zufall, oder besser gesagt eine gewisse Eigendynamik und Spontanität führte mich am Abend des 12. Oktober hierher: Weil das Café Sweet Treat nahebei im Stadtteil Christianshavn überraschend schon um 18 Uhr schloss, verblieb ich dort etwas ratlos, bis mir die Kellnerin den Tipp gab, mich in die Kulturnat zu begeben: In dieser Nacht seien alle Museen der Stadt kostenlos geöffnet und böten ein besonderes Programm. Sie empfahl den Botanischen Garten. OK und Danke! Ich radelte los, kam aber gerade nur um eine Ecke, ehe mich Lichter in einen Hof an den Inneren Kanal lockten und ich also erst einmal das DAC erkundete, das hier seit Jahren in einem alten Backsteingebäude untergebracht war.

DACafé_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

DACafé_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

DACafé_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

DACafé_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Ich schaute mir eine sehr gute Ausstellung zu lokaler und globaler Architektur-Fotografie an und stieg dann hoch in den ersten Stock, in dem es neben Vorträgen und einer Spaghetti Bolognese mit einem Sträusslein Basilikum und Brot vor allem den Zugang zum DACafé gab, von dessen erkerähnlichen Balkonen ich gehört hatte.

DACafé_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

DACafé_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

DACafé_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Drei voll verglaste Erker bieten ein idyllisches und zugleich modernes Setting für einen wunderbaren Abend mit Blick auf den Kanal. Vor allem jetzt, in der blauen Stunde, in der hier niemand saß, weil alle die Ausstellung besuchte oder aßen. Linkerhand ging der Blick bis zur Knippelsbro, an der ich später noch eine Entdeckung machte, rechterhand zum Nyhavn, wo ich am abend vorher im Bedwood Hostel geschlafen habe.

DACafé_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

DACafé_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Als es dunkel wurde, bin ich wieder hinunter zum Eingang, um die wie angeklebt wirkenden Erker von dort zu fotografieren und die besondere Stimmung rund um eine Installation weißer Kuben einzufangen.

DACafé_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

DACafé_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

DACafé_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

DACafé_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

DACafé_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

DACafé_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

Die zukünftige Nutzung des Gebäudes sei noch ein Geheimnis, sagte mir eine Angestellte des DAC. Egal wie: Der Ort wird auch nach dem Auszug tagsüber wie abends ein Setting bieten, in dem man die dänische Hauptstadt vom Wasser her genießen kann. Sollte es hier künftig kein Café mehr geben, empfehle ich nabebei eben dem Sweet Treat das Wilder und das Sankt Annae 8.

Ich bin dann doch nicht mehr in den Botanischen Garten, kam auf dem Rückweg zum Urban House aber noch an der wunderbar im Abendlicht leuchtenden Holmens Kirke vorbei, vor deren Eingang sich im Rahmen der Kulturnacht noch viel mehr Menschen tummelten.

Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

DACafé_Kopenhagen © Ekkehart Schmidt

From → Cafés, Kopenhagen

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