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Café Lecca_Trier

September 22, 2017

Eigentlich kann ich zu diesem Café am Trierer Hauptbahnhof nicht viel mehr sagen, als dass es mir bei meinen diversen Umsteige-Wartezeiten nach Abendterminen in  Luxemburg auf dem Weg nach Saarbrücken immer als das einzige Lokal erschienen ist, das mich ästhetisch anzog. Dies in dem Sinne, dass die äussere Erscheinung meist sehr viel darüber aussagt, was einen drinnen erwartet. Im Vergleich zur bieder wirkenden Nachbarschaft versprach es italienisches Flair und einen gewissen Anspruch auf ein gediegenes Zusammensein von Gästen, die ihre Ruhe haben wollen, aber auch offen für ein Gespräch auf „höherem“ Niveau sind.

Café Lecca_Trier © Ekkehart Schmidt

Café Lecca_Trier © Ekkehart Schmidt

Café Lecca_Trier © Ekkehart Schmidt

Café Lecca_Trier © Ekkehart Schmidt

Das im April 2006 eröffnete Café wirkte um diese Uhrzeit durch die Beleuchtung eher wie eine Bar. Aber ich bekam einen guten Espresso für 2,20 Euro und konnte mir für meine 40 Minuten Aufenthaltszeit zwischen Süddeutscher, Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung und der ZEIT die passende Lektüre suchen, während ich der Getränkekarte entnahm, dass man sich mit einem täglichen Programm Mühe gibt, meinem durchaus arroganten Anspruch Rechnung zu tragen: Unter anderem gibt es  montags ab 18 Uhr Kaffeehaus-Schach mit Chessbase-Präsentation, dienstags einen so genannten AdministratorAbend („kompetente Hilfe bei euren Laptop-Problemen und rund um den PC“), dazu die offenbar unvermeidlichen Cocktail-Abende und einen sonntäglichem Brucnch für pauschale 8 Euro.

2006 war das Lokal im damaligen Hotel Monopol nebenan, das sich jetzt Hotel Vinum nennt, noch nicht saniert (wie ein historisches Foto zeigt). Als „Monopol Café“ ist es cocktaillastig und scheint eine Klientel zu bedienen, die sich in Bezug auf ihr Einkommen für etwas besseres hält, während das Lokal „Zweite Heimat“ rechterhand eher bierlastig ist. Irgendwie zwischen beiden hat sich das Caffe Lecca mit seinen edlen Kunstledersitzen und einem Angebot an Suppen, Kuchen & Baguettes sowie coolen Angeboten wie ihrer „Lecca Limo“ sowie freiem WLan und Liveübertragungen der Bundesliga auf einem 50‘‘-Bildschirm arrangiert.

 

Café Lecca_Trier © Ekkehart Schmidt

Café Lecca_Trier © Ekkehart Schmidt

2012 hat es wohl grosse Aufregung wegen der Aussenterrasse gegeben, die vorher genehmigt worden war, dann aber wegen Gehwegblockierung untersagt wurde, worauf sich der Pächter frustriert zeigte („Ich wurde gelinkt“) und 2013 eine Petition an die Stadtverwaltung startete, was daran scheiterte, dass es nur 93 Unterstützer gab. Mehr kann ich vorerst nicht zum Caffe Lecca sagen, werde aber bei den nächsten  zeitraubenden Umsteigevorgängen  mal das Gespräch zu der netten Theker-Inhaber-Crew suchen.

Adresse: Bahnhofsplatz 7, 54292 Trier, Tel.: 9949830, http://www.cafe-lecca.de (z.Zt. offline)

Café Lecca_Trier © Ekkehart Schmidt

From → Cafés, SaarLorLux

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