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Bistro Trojka_Warszawa

Juni 6, 2017

Ankommen in Warschau am Kulturpalast letzte Woche: Ich war hungrig und nutzte die erste Gelegenheit, authentisch polnisch zu essen. Das Bistro im Untergeschoss des ungeliebten Geschenks der Sowjetunion an das polnische Volk ist wohl ein Nachfolgebetrieb aus sozialistischen Zeiten. Es besteht in dieser Form seit 2000 und ist offenbar von einem kleinen Familienbetrieb zu einem der erfolgreichsten Catering-Unternehmen des Landes gewachsen, das nicht mehr nur die Veranstaltungen im Palast der Kultur und Wissenschaft beliefert.

Bistro Trojka_Warszawa © Ekkehart Schmidt

Bistro Trojka_Warszawa © Ekkehart Schmidt

Bistro Trojka_Warszawa © Ekkehart Schmidt

Bistro Trojka_Warszawa © Ekkehart Schmidt

Bistro Trojka_Warszawa © Ekkehart Schmidt

Geht man in der Lobby nicht die breite Haupttreppe hoch, sondern eine der beiden kleinen, seitlichen Treppen hinunter, gelangt man in einen Bereich mit Garderobe, Schliessfächern (für meinen Koffer!) und anderen Infrastruktureinrichtungen dieses riesigen Gebäudes mit unter anderem vier Theatern, Kinos, einem Schwimmbad mit einer Tribüne für 500 Zuschauer und 33 Aufzügen. Aus den offenen Türen des sich hier befindlichen Bistros roch es so gut, dass ich nicht widerstehen konnte.

Bistro Trojka_Warszawa © Ekkehart Schmidt

Bistro Trojka_Warszawa © Ekkehart Schmidt

Bistro Trojka_Warszawa © Ekkehart Schmidt

Bistro Trojka_Warszawa © Ekkehart Schmidt

Ich bin also sehr spontan hinein, in der Vorstellung, hier so etwas wie eine Kantine des Palastes zu finden, in der noch ein Stück altsozialistische Authentizität zu finden ist. Was die Bedienung angeht, wurde das alte Klischee jedenfalls nicht bestätigt: Die Schlange reduzierte sich schnell, nach wenigen Minuten bekam ich mein Essen, das ich durch Fingerzeig (das da, dann das und das auch noch) angezeigt hatte: Kartoffelpüree, Rote Bete (eben nicht Rotkohl, wie in Deutschland) und Schweinebraten. Eine zumindest aufgesetzte Mindestfreundlichkeit spürte ich freilich nicht. Aber vielleicht hatte sie auch bemerkt, dass ich heimlich fotografierte.

Bistro Trojka_Warszawa © Ekkehart Schmidt

Bistro Trojka_Warszawa © Ekkehart Schmidt

Bistro Trojka_Warszawa © Ekkehart Schmidt

Bistro Trojka_Warszawa © Ekkehart Schmidt

Mein erstes Essen in Polen: Köstlich und mit umgerechnet 4 Euro auch sehr preiswert.

Bistro Trojka_Warszawa © Ekkehart Schmidt

Bistro Trojka_Warszawa © Ekkehart Schmidt

Bistro Trojka_Warszawa © Ekkehart Schmidt

Neben der von mir besuchten „Bar“ im Untergeschoss der Haupthalle, gibt es im Kulturpalast noch ein zum gleichen Betrieb gehörendes weiteres Restaurant, das mit Teppichen etwas gemütlicher ausgestattet ist. Und das Café Kulturalna, dem – neben der Aussichtsplattform – eigentlichen Ziel meines Besuches. Dort trank ich den Espresso danach.

Adresse: Plac Defilad 1, 00-901 Warszawa, Tel.: 656 61 75, Email: trojka@bistrotrojka.pl, Homepage

Bistro Trojka_Warszawa © Ekkehart Schmidt

From → Warschau

3 Kommentare
  1. Letztes Jahr auf einer Hochzeit in Polen hatten unsere Freunde die Roten Beete voller Überzeugung als Rotkraut vertilgt … 🙂

Trackbacks & Pingbacks

  1. Café Kulturalna_Warszawa | akihart

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