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Tchaikhane Setare_Mahan

Juli 9, 2016

Morgens um halb 10 war natürlich die ungünstigste Zeit, um dieses Teehaus kennen zu lernen. Aber wir waren halt von Rayen aus so früh in Mahan angekommen und wollten erst noch einen Tee trinken, ehe wir in aller Ruhe durch das Mausoleum von Shah Nematollah Vali laufen wollten. Erst nach dem Besuch fiel uns auf, wie direkt man vom Ausgang aus automatisch auf dieses einzige Teehaus der Kleinstadt im Südosten des Iran zusteuert. Unser erster Besuch dieses faszinierendsten sufischen Heiligtums des Landes war im August 2012 tatsächlich abends gewesen: der wohl besten Zeit für einen Tee in der Abendkühle im Hof des Tchaikhane Setare, wenn man noch ganz benommen von der Atmosphäre Zeit zum Nachfühlen braucht. Aber da wir mit Familie unterwegs waren, ging es damals gleich nach Hause.

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Abends wird das Lokal mit seinen Lichtern sehr verlockend sein, jetzt in der prallen Sonne wirkte es dagegen eher staubig und trist. Rund um einen zentralen Hof gibt es über ein Dutzend Séparées aus Stein oder Palmzweigen, in die man sich im Dunkeln schön zurück ziehen kann. Erst recht im Winter, wenn die Petroleumöfen Wärme erzeugen.

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

In der Abendstimmung wird der Springbrunnen mit Plastik- oder Beton-Delphin anders wirken, aber auch früh am Morgen wirkte die Anwesenheit von Wasser erfrischend, auch für die Gruppe Gänse, die plötzlich auftauchte:

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Um diese Uhrzeit saß niemand in den Séparées, die mit passender Beleuchtung im Dunkeln sicherlich ganz anders wirken:

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

Inwiefern hier im Schutz der Dunkelheit Männer und Frauen gemeinsam sitzen können, kann ich nicht beurteilen. Wahrscheinlich dominieren hier abends die Männer. Anzunehmen ist auch, dass man hier abends auch eine Wasserpfeife rauchen kann. Empfehlenswerter als diese Lokal bleibt freilich das traditionelle Teehaus Chaikhane Sonnati im Inneren des Mausoleums.

Nachtrag: Im August 2016 war das Lokal völlig verändert. Ein neuer Besitzer hat es durchaus positiv, wenn auch etwas sehr geschäftstüchtig umgewandelt und auf Touristen ausgerichtet.

Chaikhane Setare_Mahan © Ekkehart Schmidt

From → Cafés, Iran

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