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Hotel Schlosskrug_Saarbrücken

September 15, 2015

Hier habe ich im Januar 1994 die erste Nacht in Saarbrücken verbracht und hier schlafe ich, wenn zu Hause der Segen schief hängt, zuletzt vom 4.-5. Juli und 6.-7. August 2015. Es ist – nach der Jugendherberge und dem Haus „Rolands Eck“ in Burbach – die billigste Übernachtungsmöglichkeit der Stadt: entweder 35 EUR für ein EZ mit Dusche und WC auf dem Gang oder 10 EUR mehr für den vollen Komfort im Zimmer. Beides mit einem wirklich guten, jedenfalls völlig ausreichenden Frühstück inklusive. Das Hotel Schlosskrug ist aber natürlich viel mehr. Zwar liegt es am Rand des Nauwieser Viertels mit seinen coolen, von 20 – bis 49-jährigen frequentierten  Kneipen und Cafés, ohne für diese Welt von irgendeiner Bedeutung zu sein, dafür spielt sich in der Kneipe im Erdgeschoss hier ein anderes, nicht weniger interessantes Eckkneipenleben in einer Nische für die etwas ältere Generation ab. König Pilsener ist das Bier, das hier getrunken wird. Nicht etwa Bruch oder Karlsberg.

Hotel Schlosskrug_Saarbrücken © Ekkehart Schmidt

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Ursprünglich war der Bau wohl ein reines Wohnhaus, vielleicht aber schon mit einem Geschäft oder Lokal im Erdgeschoss. Dann war hier ein Kolonialwarenladen, erzählt Robert Leppert. Etwa seit Anfang der 1960er-Jahre habe hier dann ein Hotel bestanden. Seit Februar 1971 ist es im Besitz der Familie, die es Mitte der 1980er-Jahre zu Ihrem Eigentum machte. Den ersten Kontakt mit dem Schlosskrug hatten die Lepperts schon in den 1950er-Jahren, als die Gastwirtshaft ein Stammlokal von Roberts Vater war. Mit der Übernahme wurde es auch saniert.

Im Treppenhaus wird durch Dutzende Geweihe und Drucke oder Gemälde mit Motiven von Tieren aus heimischen Wäldern klar, dass es sich bei den Lepperts um begeisterte Jäger handelt.

Hotel Schlosskrug_Saarbrücken © Ekkehart Schmidt

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Die Zimmer sind pragmatisch-schlicht eingerichtet und sehr sauber.

Hotel Schlosskrug_Saarbrücken © Ekkehart Schmidt

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Der Blick aus dem Fenster ist unspektakulär normal.

Hotel Schlosskrug_Saarbrücken © Ekkehart Schmidt

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Abends kommt ein wenig Farbe dazu.

Hotel Schlosskrug_Saarbrücken © Ekkehart Schmidt

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An die Kneipe schließt sich der Frühstückssaal an, der einige sehr alt wirkende Elemente wie das Wandgemälde mit Blick auf Alt-Saarbrücken und das Schloss vor dem Bau der Autobahn oder die wappenähnlichen Bleiverglasungen. Letztere sind  in den 1980er-Jahren in moderne, neue Doppelglasfenster integriert worden.

Hotel Schlosskrug_Saarbrücken © Ekkehart Schmidt

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Es gibt noch zwei Nebensäle, in denen sich Vereine treffen. Einer davon ist sehr altdeutsch-ritterlich eingerichtet:

Hotel Schlosskrug_Saarbrücken © Ekkehart Schmidt

Jeden ersten Montag im Monat treffen sich hier um 20 Uhr die Sammler alter Postkarten, Fotos und Münzen, erfuhr ich zufällig. Der Schlosskrug wird noch deutlich mehr interessante Geschichten beherbergen, aber ich hoffe eigentlich, dass ich hier nicht noch einmal übernachte. Wie gesagt: Ich bin hier nur, wenn zu Hause der Haussegen schief hängt. Für solche Fälle – oder auch bei Besuch von Freunden – kann ich ferner das Hotel Schoofstall empfehlen, das nur 3 EUR teurer ist.

Adresse: Hotel Schlosskrug,  Schmollerstraße 14, 66111 Saarbrücken, Tel.: 0681 – 3 67 35, E-Mail:  HotelSchlosskrug@aol.com, Homepage

Hotel Schlosskrug_Saarbrücken © Ekkehart Schmidt

From → Hotels, SaarLorLux

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