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Hotel d’Orléans_Paris

November 19, 2014

Mitte August wollte ich mir bei einem der vielen Paris-Kurztrips dieses Jahres mal wieder ein einfachstmögliches Hotel suchen. Nach den Versuchen an den Bahnhöfen Gare de l’Est und Gare du Nord sowie weiter nördlich in Barbès, habe ich mich diesmal etwas weiter in Richtung Innenstadt gewagt: In der Hoffnung, auch dort noch authentische Hotels zu finden, die nicht völlig von Touristen dominiert werden. So war ich richtig glücklich, an der Porte Saint-Denis eine Seitenstrasse des Boulevards Poissonière zu finden, aus der ein Hotelzeichen leuchtete. Und erst recht, als ein älterer Maghrebiner öffnete, mir ein Zimmer für 40 Euro anbot, meinen Namen per Hand in eine Buch eintrug, mir ein Handtuch mit dem Schlüssel in die Hand drückte und mir die Dusche/Wanne im Erdgeschoss zeigte (die ich dann morgends aber verschlossen vorfand) und mich auf die Toilette auf der Etage hinwies. Keine idealen Bedingungen für eine Geschäftsreise, aber so wollte ich das ja.

Hotel d'Orléans_Paris © Ekkehart Schmidt

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Ob daran gedacht wird, das heruntergefallene „S“ zu ersetzen?

Hotel d'Orléans_Paris © Ekkehart Schmidt

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Es ging eine dieser typischen engen Holztreppen hoch, die in jedem Stock nur zu drei Zimmern führt. Mein Zimmer zeigte sich lichtdurchflutet, schlicht und einfach – dabei auch ziemlich sauber (also keine tägliche Bodenreinigung). Mehr wollte und brauchte ich nicht.

Hotel d'Orléans_Paris © Ekkehart Schmidt

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Mein Zimmer ging nach hinten auf die sehr ruhige Rue Beauregard (der Nachtclub ist geschlossen), die wie die Rue de la Lune ins Innere des kleinstrukturierten Quartier de Bonne-Nouvelle leicht ansteigt: eine Folge der früheren Schutthalden an der ehemaligen Stadtmauer, die seit dem 10. Jahrhundert bestanden und seit dem 12. Jahrhundert bebaut worden sind.

Hotel d'Orléans_Paris © Ekkehart Schmidt

Nachtrag: Am 23. Mai 2018 habe ich hier wieder eine Nacht verbracht, diesmal im linken Treppenhaus B mit einem Zimmer zur Straße vorne (Nr. 4). Es war nur gut 7 m2 groß, deutlich schmaler als das erste und gab einem kein so heiteres Gefühl. Begrüßt wurde ich von dem mir noch bekannten netten, algerischstämmigen, leicht korpulenten Mann, der auf einem orangefarbenen Hocker vor der Tür saß und in seinem Smartphone spielte. Von oben habe ich ihn kurz drauf beobachtet, als eine Nachbarin die Straße von der Kirche und dem „Café Les 2 au Coin“ runter kam und ihm kurz per Handschlag „Salut“ sagte, ehe sie gegenüber ein Haus betrat.

Hotel d'Orléans_Paris © Ekkehart Schmidt

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Auch hier wieder nur ein Waschbecken, aber weder Klo noch Dusche, ersteres auf dem Gang, letzteres unten im Erdgeschoß.

Hotel d'Orléans_Paris © Ekkehart Schmidt

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Aber ein schöner Blick die „rue de la lune“ runter zur Porte Saint Denis, später zur blauen Stunde, in der nur noch ab und an jemand die Gasse hoch kam, ein wunderbar friedliches Gefühl in diesem fast dörflichen „toten Winkel“ der Stadt, während 100 Meter rechterhand das ganze Touriprostitutionsbusiness abläuft.

Hotel d'Orléans_Paris © Ekkehart Schmidt

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Adresse: 13 Rue de la Lune, 75002 Paris, France, Tel.: +33 1 42 36 38 28
Fotos weiterer Zimmer hier

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From → Hotels, Paris

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  1. Hotel Bervic_Paris | akihart

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