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Café de l’Ermitage_Paris

Januar 24, 2014

In Paris finden sich viele kleine Welten für sich, gerade abseits der Touristenströme. Und vielleicht kann man die Stadt – wenn man sie schon öfters besucht hat – am besten und ganz neu entdecken, wenn man einfach vor allem in einer dieser Welten bleibt: In Barbès Rocheouart, Belleville oder auch Menilmontant. Im Rhythmus dieses Viertels etwas mitschwimmend, sich Zeit nehmend zu beobachten, kleine Entdeckungen machend, Cafés ausprobierend und sich eins als temporär und fast schon heimatliches Basislager auswählend. Sich in einem Mikrokosmos verortend, der – und das ist das Besondere an dieser ästhetisch so einheitlich gestalteten Stadt – immer auch ganz Paris in sich trägt. In Menilmontant also. Mit dem Café Ermitage. Letztes Jahr im September.

Wir schliefen im Hotel de l’Ermitage, an der Ecke der gleichnamigen Straße mit der Rue des Pyrénées und waren durch unser Baby in unserem Aktionsradius deutlich eingeschränkt. So haben wir, statt von Highlight zu Highlight zu hetzen, die Rue des Pyrénées einmal nach Norden und zwei Mal nach Süden erkundet. Und zurück. Als jeweiliges Programm für drei Tage. Durch Bäckereien, chinesische Imbisslokale, Gemeinschaftsgärten und einen Markt bis hin zum Geburtshaus von Edith Piaf. Und uns damit diesen Teil von Paris so vertraut gemacht, als gehörten wir fast schon dazu. Ich kann diese Art der Stadterkundung nur empfehlen.

Café Ermitage_Paris © Ekkehart Schmidt

Café Ermitage_Paris © Ekkehart Schmidt

Café Ermitage_Paris © Ekkehart Schmidt

Café Ermitage_Paris © Ekkehart Schmidt

Café Ermitage_Paris © Ekkehart Schmidt

Café Ermitage_Paris © Ekkehart Schmidt

Café Ermitage_Paris © Ekkehart Schmidt

Café Ermitage_Paris © Ekkehart Schmidt

Café Ermitage_Paris © Ekkehart Schmidt

Café Ermitage_Paris © Ekkehart Schmidt

Café Ermitage_Paris © Ekkehart Schmidt

Café Ermitage_Paris © Ekkehart Schmidt

Café Ermitage_Paris © Ekkehart Schmidt

Wenn man diese Art von „Slow Travelling“ ernst nimmt und nicht nur auf äußere optische Details und sozioökonomische Symbole achtet, sondern die hier lebenden Menschen (ein wenig) kennen zu lernen versucht, sich vielleicht auch soziologisch mit dem jeweiligen Mikrokosmos auseinander setzt, ist man schon auf dem halben Weg zu dem, was große Literaten wie Naguib Mahfouz mit der „Midaq Gasse“ oder aktuell Zadie Smith mit „London N-W“ versucht haben: Anhand und in einer einzigen Straße die ganze Welt zu verstehen.

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Café Ermitage_Paris © Ekkehart Schmidt

From → Cafés, Paris

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