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The Tinder Box_Manila

November 7, 2013

Für Raucher/innen ist das Langstreckenfliegen heute eine nicht zu unterschätzende Geduldsprobe geworden. Ich erinnere mich noch gut an Flüge in den 1980er- und 1990er-Jahren, in denen man im hinteren Teil der Flieger selbstverständlich rauchen konnte – sich von vorneherein dort hinsetzend, oder zwischendurch hinüber gehend. Heute ist man froh, nach dem Check-In oder bei einer Zwischenlandung im Transitbereich überhaupt einen (völlig verqualmten) Glaskasten zu finden, in dem sich ein merkwürdiges Junkie-Gefühl einstellt.

Ganz anders in Manila: Hier gibt es am Ninoy Aquino International  Airport (NAIA) am Terminal 1 als einzige Rauchmöglichkeit ein echtes Café, „The Tinder Box“, in dem man halbwegs normal etwas trinken und dabei eine rauchen kann. Von außen wirkt das Café freilich wie die Raucherbereiche in Frankfurt, Kairo, Doha oder Istanbul – ein krass vernebelter Glaskasten. Hier allerdings lag das vor zwei Wochen vor allem am Gegenlicht der frühen Morgenstunde…

The Tinder Box_Doha ©  Ekkehart Schmidt

The Tinder Box_Doha ©  Ekkehart Schmidt

The Tinder Box_Doha ©  Ekkehart Schmidt

The Tinder Box_Doha ©  Ekkehart Schmidt

The Tinder Box_Doha ©  Ekkehart Schmidt

The Tinder Box_Doha ©  Ekkehart Schmidt

The Tinder Box_Doha ©  Ekkehart Schmidt

The Tinder Box_Doha ©  Ekkehart Schmidt

The Tinder Box_Doha ©  Ekkehart Schmidt

The Tinder Box_Doha ©  Ekkehart Schmidt

The Tinder Box_Doha ©  Ekkehart Schmidt

Die Kellnerin stand während meines Aufenthalts auffällig nah am nach außen, das heißt nach innen zum Wartesaal – und also zur frischen Luft – geöffneten Verkaufstresen. Aber die Ventilatoren und die Lüftung erfüllten ihre Aufgabe einigermaßen gut. Jedenfalls besser, als ich es aus Frankfurt, Kairo, Doha oder Istanbul kenne, wo ich anschließend das Gefühl habe, meine verqualmte Wäsche inklusive Socken und Unterhose wechseln zu müssen. Der Schutz der Mitarbeiter ist natürlich der Hauptgrund, warum es ein solches Rauchercafé seit Erlass der Rauchverbote 2007/8 an mitteleuropäischen Airports nicht mehr gibt. Stattdessen gibt es jetzt immerhin – wie in Frankfurt – von Camel gesponsorte etwas gemütlichere „Raucher Lounges„.

„Tinder“ heißt übrigens auf Deutsch „Zunder“. Und „Tinder Box“ kann mit Feuerzeug, „in Flammen“ oder Pulverfass übersetzt werden. Hintergrund dieses merkwürdigen Namens ist, dass das 1982 gegründete Unternehmen zunächst exklusiv philippinische Zigarren und Tabakwaren vermarktete und erst ab 1999 die Konzession für eine Raucher-Espressobar erhielt (mehr dazu hier). Man bekommt hier neben Zigaretten und Alkoholika auch warme Snacks. Sehr beliebt scheinen die „Four cheese panini“, das „Parma ham panini“ und das „German sausage panini“ zu sein.

Adresse: Northwing Departure Level, NAIA Centennial Term’L. 2 Brgy. 198, Pasay City, Philippinen, Webseite mit Fotos 1 und 2

The Tinder Box_Manila ©  Ekkehart Schmidt

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