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The Manila Hotel

Oktober 23, 2013

Eine Reise in eine Stadt steht an. Man braucht ein Hotel. Und kann es sich über eine der Hotelsuchmaschinen sehr einfach machen, etwas zu finden. Dann landet man irgendwo. Man kann sich aber auch die Mühe machen, das eine Hotel zu finden, durch das man den besten Einstieg in diese Stadt findet. Für Manila habe ich stundenlang gesucht und dann – zumindest für die ersten zwei Nächte – das Haus gewählt, durch dessen Ausstattung und Lage ich mich bestmöglich in die philippinische Kolonialgeschichte, erst die spanische, dann die US-amerikanische, einfühlen konnte: Das Manila Hotel.

Es heißt, neben Mac Arthur und Ernest Hemingway hätten in diesem jahrzehntelang ersten Haus am Platz auch J.F. Kennedy, die Beatles, John Wayne, Muhammad Ali und Michael Jackson übernachtet. Für den Box-Champion war der Aufenthalt während des „Thrilla in Manila“ wohl weniger erspriesslich, als der (immerhin gewonnene) Fight später, bekam er doch überraschenden Besuch seiner erbosten Ehegattin, nachdem diese ihn in den TV-Nachrichten mit einer Geliebten sehen mußte… (siehe Original Zeitungstext). In dem Hotel haben sich in 101 Jahren Historie viele solcher Geschichten abgespielt. Diese rund um den „Thrilla in Manla“ ist nur die bekannteste.

Das Manila Hotel liegt direkt am Meer etwas südwestlich des historischen Viertels Intramuros als prominentestes Gebäude direkt am Rizal Park, ist aber etwas hinter Bäumen versteckt. Man sieht nur den Neubau, der sich direkt hinter dem historischen Bau anschließt.

Manila Hotel © Ekkehart Schmidt

Manila Hotel © Ekkehart Schmidt

Manila Hotel © Ekkehart Schmidt

Manila Hotel © Ekkehart Schmidt

Manila Hotel © Ekkehart Schmidt

Manila Hotel © Ekkehart Schmidt

Manila Hotel © Ekkehart Schmidt

Manila Hotel © Ekkehart Schmidt

Manila Hotel © Ekkehart Schmidt

Manila Hotel © Ekkehart Schmidt

Durch mein Fenster schaute ich auf den modernen Stadtteile Ermita mit seiner Hochhauskulisse und die Hotelzufahrt:

Manila Hotel © Ekkehart Schmidt

Manila Hotel © Ekkehart Schmidt

Manila Hotel © Ekkehart Schmidt

Das Frühstück bekommt man in einer in mehreren Räumen unterteilten Gourmet-Landschaft unterschiedlichster Sektionen: chinesisch, japanisch und europäisch (also vor allem französisch mit Croissants etc.). Dieser Trakt gehürt schon zu dem Neubau, der mich nicht interessierte. Durch die Fenster schaut man auf den Pool und ahnt das Meer dahinter.

Manila Hotel © Ekkehart Schmidt

Manila Hotel © Ekkehart Schmidt

Manila Hotel © Ekkehart Schmidt

Manila Hotel © Ekkehart Schmidt

Manila Hotel © Ekkehart Schmidt

Das Manila Hotel war nicht die billigste Wahl, aber es gibt ein sattes Dutzend erheblich teurerer Hotels. 110 Euro die Nacht habe ich als wunderbar gutes Preis-Leistungs-Verhältnis empfunden. Und eben tatsächlich als den bestmöglichen Einstieg in diese 13-Millionen-Metropole. Nach zwei Nächten wechselte ich in das deutlich billigere „Camelot Hotel„.

Blogtext zum Hotel

Manila Hotel © Ekkehart Schmidt

From → Hotels, Manila

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