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Café Raimondo Addis

Oktober 3, 2012

8 Uhr 30, eine Stunde nach der Landung in Addis Ababa im April 2012. Vom Flughafen hat mich ein Fahrer, der eine Frau der Kindernothilfe zu ihrem Termin fuhr, halb die Bole Road hoch mitgenommen. Sie saß beim Nachtflug neben mir, besucht Projekte. Ich will nach Wondo Genet, Hannah besuchen, die dort Interviews für ihre Master Thesis macht. An der Ecke sah ich unter einem Betonbau das gelbe Schild eines Cafés. Bunna und Zigarette erstmal. Mich fragend, wie es weiter geht. Bleibe ich erst eine Nacht hier oder mache ich mich gleich auf den sicher sechs Stunden langen Weg südwärts? Einen Bus ins Rift Valley suchen, zumindest zum Ziway See. Das dauert drei Stunden. Es gibt ein Bekele Molla Hotel dort (eine gute Zwischenetappe). Eine halbe Stunde blieb ich…, das tat gut. Gelbe Stühle und breite Palmenstämme im Blick, äthiopische Musik, ein netter Kellner und eine ordentliche Toilette. Ganz in die Gegenwart kommend, nach diesem Sprung von 5300 km in sechseinhalb Stunden reiner Flugzeit.

Ein anderer Gast. Ob ich ihn zeichne? Nein. Erstmal ankommen. Einen Ort zum Ankommen finden ist wichtig bei einem solchen Sprung in eine ganz andere Kultur. Und eine Cafészenerie ist immer die richtige Schnittmenge. Diesmal das Café Raimondo. Um 10.15 Uhr war ich am richtigen Busabfahrtplatz und nach einer Stunde Herumkurverei (bis der Bus voll war) ging es südwärts. Drei Stunden später war ich in meinem Bekele Molla Hotel.

Copyright Fotos: Ekkehart Schmidt-Fink

From → Äthiopien, Cafés

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