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Starbucks widerstehend: Kaffeehaus-Originale

September 26, 2012

Einer Legende nach fanden die Wiener nach der Befreiung von der 2. Türkenbelagerung 1683 einige Säcke mit ihnen gänzlich unbekannten braunen Bohnen. Sie hielten den seltsamen Fund für Kamelfutter und maßen ihm keine weitere Bedeutung zu. Nicht so der Offizier und Dolmetscher Georg Franz Kolschitzky, dem König Jan III Sobieski sie übergab: Er nahm sich der Säcke an und gründete das erste Kaffeehaus in Wien. Das klingt so nett, dass es immer neu erzählt wird. Es ist aber leider nur ein nettes G’schichterl. Ein gewisser Gottfried Uhlich setzte sie 1783 in seiner Chronik „Geschichte der zweyten türkischen Belagerung Wiens, bey der hundertjährigen Gedächtnißfeyer“ in die Welt. Zwar stammt das erste Wiener Kaffeehaus etwa aus dieser Zeit, wurde aber 1685 von einem Armenier (oder „Griechen“) namens Johannes Theodat gegründet. Wie dem auch sei: Die Lust auf den Genuß von Kaffee hat schnell auch außerhalb von Wien und Venedig (wo das erste Kaffeehaus in Europa überhaupt entstand) viele gesellige Lokalitäten entstehen lassen, die längst nicht alle den „typischen“ Wiener Kaffeehausstil nachahmen, aber Grundelemente aufweisen, die Kulturen übergreifend Menschen zueinander führen. Wie Jürgen Habermas analysiert hat, bildete sich zur Zeit der Aufklärung in den Cafés und Salons zum ersten Mal eine bürgerliche Öffentlichkeit, wo Gleiche unter Gleichen diskutierten. Viele werden zu mythischen Orten für Künstler und Intellektuelle, die dort arbeiten und diskutieren. Die meisten klassischen Kaffeehäuser haben überlebt, sieht man einmal von den im zweiten Weltkrieg zerstörten berühmten Häusern in Berlin und München-Schwabing ab.

Der große Krieg war dagegen nichts im Vergleich zum Zerstörungswerk der furchtbar vereinheitlichenden pseudo-coolen Starbucks-Kette, die weltweit viele traditionsreiche kleinere Cafés und Kaffeehäuser in den Ruin treibt. Die 1971 gegründete US-Kaffeehauskette betreibt 21.336 Cafés in 66 Ländern (Stand: Anfang 2015), davon in Deutschland über 150 und in China über 700. Bis 2019 sollen es in China über 3000 werden, heißt es. Man nutzt die Infrastruktur bester Lagen, zahlt aber in der Regel durch diverse Tricksereien keine Steuern.  Mittlerweile kann man hier auch Kaffeebecher mit Aufdruck des jeweiligen Ortes kaufen: Eine Methode, um einen Mythos von Originalität in einem völlig uniformisierten Kontext zu erzeugen, wie Catherine Kurzawa angemerkt hat.

Aber die klassischen Kaffeehäuser sterben auch aus anderen Gründen aus: unter anderem, weil soziale Medien ihre Rolle übernommen haben. Hier der Versuch einer Empfehlungsliste von Alternativen, die noch echte Wohnzimmer und unverwechselbar authentische Originale sind. In denen man bei einem Kaffee stundenlang die Seele baumeln, Qualitätszeitungen lesen oder sonst sein Ding tun kann. Und die Leute beobachten natürlich.

Die Liste umfasst viele noch heute bestehende Berühmtheiten, vor allem klassische Kaffeehäuser, aber auch hippe neue Cafés, von denen ich die wenigsten schon besucht habe. Noch nicht. Dafür ist die Liste durchmischt mit eigenen subjektiven Einsprengseln:

Name, Gründungsjahr, berühmte Stammgäste, Besonderheiten (WORK IN PROGRESS)

Aachen:

  • Kaktus, 1999, Café und Kneipe im Studentenviertel

Addis Abeba:

Aleppo:

  • Cafe Sage

Alexandria:

  • Café & Patisserie Delices
  • Pastroudis, inspirierte Lawrence Durrel zu seiner Romanfolge „Alexandria Quartet“
  • Trianon
  • Café im Windsor Palace Hotel

Algiers:

  • Café Tantonville, 1890, typisches Café im Kolonialstil unterhalb der Kasbah, viel besucht von Künstlern und der wohlhabenden Elite

Amman:

  • Dschafra, gut besuchtes Shisha-Café im Zentrum

Amsterdam:

Antwerpen: 

  • Den Engel, 1903, bruine Café in einem Haus aus dem 15. Jh. am Grote Markt
  • De Hovenier, am Sint-Jacobsmarkt
  • De kleine Hedonist
  • De Klok, geselliges Volkscafé am Bahnhof
  • De Kroon
  • De Pelikaan, bruine Café am Melkmarkt im Schatten der Kathedrale
  • ‘t Oud Arsenaal
  • de Schacht, Studentencafé
  • De Vismijn

Arba Minch:

  • Café-Terrasse des Bekele Mola Hotels mit phantastischem Ausblick
  • Flamingo Pastry, die besten Kuchen und Fruchtsäfte im Ort
  • Hany’s Café, schattig und ruhig

Arles:

  • Café Van Gogh (früher Café Terrace), Außenansicht zur blauen Stunde 1888 gemalt von Vincent van Gogh

Bad Münster am Stein:

Bad Wildungen:

  • Café Friedrich, im Schloss Friedrichstein, mit Gewölbekeller und Panoramaterrasse

Bagdad:

  • Al-Mustansirya Cafe, 1587/ restoriert in den 1960ern, gelegen am Tigris-Ufer
  • Al-Shahbandar Café, 1917, gelegen im Bücherbasar der Mutanabi Street und nahe des ehem. osmanischen Serails, 2007 zerstört, aber wieder aufgebaut, markant: Dutzende historische Fotos an den Wänden, Treffpunkt der politischen und literarischen Elite des Irak

Barcelona:

  • Bar del Pi, Bohème-Café-Bar mit Piano
  • Brunch & Cake: http://www.cupcakesbarcelona.com/shops-brunchcake/?lang=en
  • El Cafè del Centre, 1873, vielleicht das älteste Café der Stadt, mit Marmortischen, Stühlen aus antikem Holz und Fliesen im Modernismus-Stil scheint die Zeit stillzustehen
  • Café de la Opera, ältestes Café der Stadt
  • Café del Sol
  • Cometa: http://cafecometa.com/
  • Libreria Cafés Laie: Café de la Pedrera und Pau Claris in einem Baukomplex der Buchhandlung Laie
  • Café Salambo, Anfang der 1980er von den Dichtern Pedro Zarraluki und Fédérico Garcia in einem verlassenen Textilspeicher in Gràcia gegründet
  • Els Quatre Gats, 1897, Pablo Picasso/ Gaudi
  • Hivernacle de la Ciutadella
  • Xocolateria Xador
  • Café Zurich, beliebter Treffpunkt an der Plaça Catalunya, hat aber durch Sanierung an Flair verloren

Belgrad:

  • Café Moskva, 1908, edles Café im gleichnamigen Hotel, Ivo Andrić

Beirut:

  • Al Kahwa, traditionsreiches Studentencafé nahe der AUB
  • Café de Paris
  • Café Hamra
  • Café Younes, 1935, drusischer Familienbetrieb
  • City Café
  • Grand Café, an der Corniche mit Terrasse auf das Meer, schick und überteuert
  • Lina’s
  • Place de l’Etoile, gegenüber dem Parlament, viel von Politikern besucht, u.a. Rafik Hariri
  • Rawda Café, eine Institution an der Corniche, mit über 100 Tischen
  • Simonides Café
  • The Blue Note Café, ca. 1987, mit Live Jazz

Bellinzona:

  • Pasticceria Peverelli, 1888, Konditorei und Gelateria mit Außenbestuhlung am Hauptplatz

Berlin:

  • An einem Sonntag im August
  • Barist
  • Berliner Kaffeerösterei, Uhlandstraße, sehr guter Kaffee!
  • Café Anna Blume, 2005
  • Café CK
  • Café Edelweiss
  • Café Einstein, 1988 (?), Treffpunkt für Politiker und Journalisten
  • Café Kapelle, 1990, Renate Künast/ Franka Potente, kölscher Inhaber mit Marotten wie rheinischem Schwarzbrot
  • Café Kranzler
  • Café Morgenrot, in kollektiver Selbstverwaltung
  • cucuma
  • da Piadina Italian Cafe, in diesem Familienbetrieb am Rosenthaler Platz bekommt man auch original Piadina
  • Il Barista
  • Giro d’Espresso, vor 2008 entstandene Espressobar des ehem. Radsportprofis Stefano, mit 48 Espressosorten, vielleicht der beste Espresso der Stadt, Wilhelm Schmid
  • Gorki Park, vielleicht das älteste russ. Café der Stadt, mit unschlagbar preiswertem und dennoch gutem Frühstück
  • NO FIRE, NO GLORY!
  • Pasternak, russisches Café und Restaurant, ziemlich hip, Patti Smith
  • Sale e Tabacchi, Daniel Dafoe/ George Clooney/ Gianna Nannini, Stammcafé und Hauskantine der im gleichen Haus arbeitenden taz-Journalistinnen
  • Spreegold, hier treffen Prenzlberg-Muttis auf Studierende während die digitale Bohème den Launch der nächsten App plant- trotzdem ist es hier sehr nett, so jedenfalls der Eindruck von Zugvogelmädchen
  • Café Zoo, im Bahnhof Zoo, aber mit Außenterrasse, Patti Smith

Bielefeld:

Bilbao:

  • Café Boulevard, 1871, ältestes der schönen Jugendstilcafés der Stadt mit zentralem Kuppelbau im „maurischen Stil“ und altmodischem Service
  • Café Iruña, 1903, trad.reiches schönes Kaffeehaus mit „maurischem“ Dekor
  • Café La Granja, 1926, ein weiterer Vertreter der reizvollen Kaffeehauskultur Anfang des 20. Jh.

Bochum:

  • Café Ferdinand, 1985
  • Cafe Restaurant Tucholski, Treff von Studenten und Wissenschaftlern der Uni
  • Café Safran,
  • Café Zentral
  • Fräulein Coffea, 2009, von Schwestern geführtes Café mit sehr leckeren Kuchen und Quiches

Bonn:

  • Café blau, ca. 1997, im ehemaligen Eingangssaal des Bonner Hallenbads im 70er-Jahre Stil
  • Café Göttlich
  • C’est la Vie, wunderbares kleines Café/Bistro in der Kölnstr., mit genialer Patisserie, wie man sie aus Paris kennt
  • Rheinlust
  • SchokoCafé Mirabelle, 2011

Brüssel:

  • A la mort subite
  • Au Vieux Spijtigen Duivel, 19.Jh., Charles Baudelaire/ Victor Hugo
  • Bar Moka
  • Café Belga, grosses Kaffeehaus mit Terrasse auf der Place Flagey, in dem Eurokraten, Internetnomanden und Studenten gut miteinander klarkommen
  • Bistro du Canal, 2011, läge ohne die Uferstraße wunderbar am Wasser, mit gutem, nicht billigem Essen
  • Café Metropole, 1890, im edlen gleichnamigen Hotel
  • Falstaff
  • Gecko Cocktail Bar, tagsüber ein hippes Café in Sint-Goriksplein
  • Het Warm Water, 1993, schlichtes sympathisches Esscafé auf 2 Etagen neben den ehem. Markthallen im Marolles-Viertel
  • Houtsiplou, phantasievolles Café-Restaurant
  • Karsmakers, Bagelcafé direkt am Europaparlament, mit nettem Innenhof
  • Le Delirium Café, abends ein Biertempel
  • Epaulé Jeté, Kaffeehaus mit Küche gegenüber dem Café Belga  auf der Place Flagey, mit öffentl. Waschmaschine
  • Le Gauguin, zugleich coole metropolitane Studentencafe und aktbackene Dorf-Jupilerkneipe für Jedermann an einer Straßenecke in Ixelles
  • Gecko Cocktail Bar, tagsüber einfach ein beliebtes Café zum Abhängen
  • Les gens que j’aime, cooles quaderförmiges Eckcafé im 50ies-Stil (echtes Vintage: Möbel, die gelebt haben) und kleinen Speisen in der Altstadt
  • Lilicup
  • Salon de thé El Manama, großes marokkanisches Teehaus
  • Le Tavernier, 2000, coole Loft-Brasserie, Konzert- und Tanzhaus in Uninähe und neben dem Friedhof von Ixelles
  • L’ultime atome, an einem dieser Plätze nahe der Porte de Namur, auf dem man echtes Leben beobachten kann (nicht nur, wenn Flohmarkt ist)
  • Café Walvis, angenehmes und angesagtes Terrassecafé mit vintage-Tischen, direkt am Kanal, der die Grenze der reichen Innenstadt zum armen Multikulti-Vorort Molenbeek markiert

Buchara:

  • Bolo Hauz Chaikhana, gegenüber dem Ark, klassisches Chaikhana mit Sitzbetten, die Küche bietet auch Plov, Chello Kebab oder gegrilltes Hähnchen
  • Chor-Bakr Chaikhana, an der gleichnamigen Nekropole

Budapest:

  • Café Angelika
  • Café Centrál, 1887, Likal voller Spiegel, in dem sich Redaktionen von Literaturzeitschriften trafen, Peter Altenberg
  • Café Fröhlich, 1953, koschere Konditorei im alten jüd. Viertel, Spezialitäten: Flódni und Rugelach
  • Café Hotel Gellert
  • Café Gerbeaud, 1858 bzw. 1910, gehörte dem Schweizer Konditor Emil Gerbeaud, zwei schöne Jugendstilsalons mit Rokoko-Einsprengseln, frisch saniert, glücklich machende luxuriöse Konditoreiwaren
  • Café Lukász, barock ausgestattet
  • NewYork Café (in kommunistischer Zeit: Café Hungária), 1893, luxuriöser eklektizistisch-neobarocker legendärer Künstlertreff, mit der Anmutung einer Kirche eines der schönsten Kaffeehäuser der Welt, 1930 zum Warenhaus umfunktioniert, 2006 neu eröffnet und v.a. von Touristen wiederentdeckt, Ferenc Molnár/ Gyula Krudy/ Dezsô Kosztolanyi/ Thomas Mann
  • Café Müvez
  • Quint Café, Mischung zwischen unprätentiösem Café und Schnellimbiss
  • Konditorei Ruszwurm, 1827, ältestes Kaffeehaus Ungarns, eingerichtet im Biedermeier-Stil, Kaiserin Sissi
  • Müvesz Kavehaz

Buenos Aires:

  • Café Bielo
  • Café Britanico
  • Café La Poesía, 1982, Literaturcafé im Stadtteil San Telmo
  • Café Rivas
  • Cafè Tortoni, 1858
  • Confitería Ideal
  • Chocolatería La Giralda, chocolate con churros
  • Café Las Violetas

Catania:

Casablanca:

  • Place du 16 Novembre, am gleichnamigen Platz

Chicago:

  • Lula Café, 1999, Café und Restaurant am Logan Square, Pionier der dortigen „farm to table“-Bewegung, Patti Smith

Colmar:

Corrientes:

  • Martha de Bianchetti, altmodisches Konditorei-Café im venezianischen Stil mit sehr gutem Kaffee und Kuchen, ein sozialer Treffpunkt

Cusco:

  • Café Ayllu, ca. 1975, eines der letzten typischen Kaffeelokale vor Ort
  • Yunta

Czernowitz (Cernivci):

  • Literarisches Café, winziges Café mit alten Möbeln in einer Buchhandlung des Kunstmuseums, zu dem eine Wendeltreppe führt
  • Widenska Kawjarnija („Wiener Kaffeehaus“), elegantes Haus mit guter Kuchenauswahl, in dem die Zeit stehen geblieben scheint

Dakar

  • Café Restaurant de l’Institut, Café im Schatten eines großen Baumes auf dem oasenartig-ruhigen Gelände des Institut Français

Damaskus:

  • Al-Rawda Café, traditionsreiches Wasserpfeifenlokal
  • Cafe Havana, 1945, gediegenes Wasserpfeifenlokal, verlor durch Sanierung an Patina, 1947 Gründungsort der Ba’ath-Partei, Treffpunkt von Schriftstellern, u.a. Mohammed al-Maghout
  • Maqha al-Hijaz, 1947, traditionsreiches Wasserpfeifenlokal am Hedjazbahnhof
  • Maqha an-Naufara, traditionsreiches Wasserpfeifenlokal, versteckt hinter der Omayyadenmoschee und neben dem gleichnamigen Hamam
  • Pages Café, 2007, westliches Bücher-Café

Dire Dawa:

  • Café im Mekonen Hotel, von Blütensträuchern überwuchertes Terrassencafé am ehedem ersten Haus am (Bahnhofs-)Platz

Doha:

Dresden:

  • Café Toscana, leckere Torten
  • Coselpalais, sächs. Kaffee- und Konditoreispezialitäten, serviert auf Meißner Porzellan in einem exklusiven Ambiente des gleichnamigen Spätbarockpalasts
  • Kreutzkamm, 1825, wurde nach dem 2. Weltkrieg nach München verlegt, kehrte nach der Einheit in die Nähe des alten Stammhauses zurück
  • Vis-a-vis, in der hist. Sekundo Genitur (einer alten Bibliothek), mit eigener Patisserie, gehört heute zum Hilton Hotel, im Sommer mit Tischen auf der Brühl’schen Terrasse mit Blick über die Elbe auf die Neustadt

Dublin:

  • Bewley, vielleicht das älteste Café in einer Stadt, die eher für Pubs steht
  • Er Buchetto Caffè Italiano, winziges Café mit grell lilafarbiger Fasade, 2004 von Nikki Mitton übernommen und umgestaltet: mittags gibt es Suppe und Paninis, abends wird das Café zur Weinbar

Düsseldorf

  • h.18, Hinterhof-Bistro mit großer Terrasse

Edinburgh:

  • The Elephant House, 1995, J.K.Rowling/ Ian Rankin/ Alexander McCall-Smith
  • Spoon Cafe Bistro (im gleichen Haus des ehemaligen Cafés Nicolson’s, in dem J.K.Rowling geschrieben hat)

Esch/ Alzette:

  • Café Casablanca

Fes:

  • L’Apostrophe, an der Pl. Ahmed Mansour, beliebt bei der zahlungskräftigeren Jugend
  • Café Restaurant El Noria, gemütliches Lokal unter Bäumen im Jardin de Boujeloud beim Wasserrad

Florenz:

  • Bar Caffè Chiaroscuro
  • Café Giacosa
  • Café Gilli, 1733, elegantes Café mit schöner Terrasse an der Piazza della Repubblica
  • Café Paszkowski, Café an der Piazza della Repubblica, mit mattem Art Deco-Glanz, abends Pianomusik
  • Café Rivoire
  • Le Giubbe Rosso, Mitte des 19.Jh., elegantes Café an der Piazza della Repubblica mit vielen Tageszeitungen im Angebot

Frankfurt:

  • Café & Bar Celona, Studententreff mit großem Außenausschank
  • Café Christine, bislang mit gepolsterten Stühlen und Teppichen altmodisch wirkend, aber auch edel in einer Art Herrenhausstil dekoriert, v.a. aber eine große Auswahl an Torten und Kuchen bietend, 2014 als Café-Restaurant mit persischer Küche neu eröffnet, Marcel Reich-Ranicki
  • Café Gruber, 1907, nach Ausbombung des Stammhauses in der Schillerstr. und der Filiale in der Fressgass im 2. Weltkrieg Wiedereröffnung im Dornbuschviertel, familiäre, urige Atmosphäre
  • Phoenix – Salon de Thé, 2007, dunkelgrün-dunkel eingerichtetes vietnamesisch-chinesisches Teelokal
  • Wacker’s Kaffee, 1914, Art Déco Café in ehem. Tabakladen, eine Frühstücks- und Brunch-Institution in der Bergerstraße

Genf:

  • Le Café Rémor, 1921, eins von mehreren ursprünglich reinen Eiscafés der gleichnamigen Familie in mehreren schweizerischen Städten

Gent:

  • Café Panorama, in einem verglasten Eckhaus, nachmittags Laptop-Verbot, damit man sich wieder unterhält

Genua:

Göteborg:

Göttingen:

  • Cron & Lanz, 1876, Zusammenschluß zweier renommierter Konditoreien, deren Baumkuchen gerühmt wird – und gutes Kaffeehaus bis heute

Granada:

Graz:

Guatemala City:

  • Café De Imeri, mit Garten und großer Sandwich-Auswahl
  • Café Las Cien Puertas, versteckt liegendes Szenecafé und Bar

Hamadan:

  • Baharestan, klass. Teehaus in typ. Atmosphäre, wo es neben Tee und Frühstück auch Dizi gibt

Hamburg:

  • Literaturhaus Café, in einem Haus aus dem 19.Jh., Domizil der ZEIT-Stiftung
  • Kleine Pause, eigentlich ein Imbiss, der allmählich aus einem Blumenladen heraus wuchs, Kettcar
  • Kogge , eigentlich die Rezeption eines Backpackerrocknrollerhotels, Kettcar
  • Konditorei Café Lindtner
  • Warenwirtschaft, kollektiv geführter Bioladen mit Café, Charly Hübner

Hammelbach im Odenwald

Hannover:

  • Caffe Nannini, 1989, edles Lokal am Opernplatz
  • Högers, 1910, jetzt „Restaurant am Stephansplatz“

Hanoi

  • Giang Café, 1946, in der Altstadt, mit spezieller Mixtur auf der Basis von Eigelb, aus Zeiten, als Milch schwer zu bekommen war

Harar:

  • Ali Bal Café
  • Kim Café, im Grünen mitten in einer Verkehrsinsel
  • Rewda Café, Kuchen und Frühstück
  • Café des Wesenseged Hotel

Heidelberg:

  • Café Knösel

Helsinki:

Innsbruck:

  • Café Central, 1884, Jugendstil-Kaffeehaus
  • Café Munding, 1803, Café-Konditorei in der Altstadt, ehedem K.u.K. Kaffeelieferant
  • Café Sacher Innsbruck, Kombination aus Kaffeehaus, gehobener Weinbar und Gourmetrestauran in der Kaiserlichen Hofburg
  • Strudelcafé Kröll, rustikales Haus in der Altstadt mit breiter Auswahl an Topfenstrudeln
  • Wolke 7, Ausflugscafé mit Sonnenterasse hoch über der stadt mit grandiosem Ausblick

Isfahan:

  • Café Roozegar, in einem Innenhof neben der Lotfollah-Moschee
  • Teehaus unter den Arkaden der Brücke Pol-e Choubi (seit ca. 2008 geschlossen)
  • Teestube im Hotel Abbasi, ehemalige Karawanserei

Istanbul:

  • 1Kahve
  • Anne’s Café, Wohnzimmerküche mit Meerblick in Cihangir, Sahin Aktas
  • Baylan Pastaneleri (ehedem seit 1923 „L’Orient“ bzw. „Loryan“ am alten Standort in Beyoglu), 1961 in Kadiköy als Filiale eröffnet, frequentiert von Schriftstellern und Künstlern von Orhan Kemal bis Haldun Taner (40 Schriftsteller wurden in den 1960ern als sozial-realistische Bewegung „Baylancilar“ bekannt)
  • Cafe Panorama, Kıraathanesı ın Kadıköy
  • Cay auf den Bosporusdampfern
  • Hafız Mustafa, 1864, Konditorei am Taksim, frisch und zu billig modern saniert
  • Inci Pastanesi, 1944, für seine Windbeutel berühmte Café-Konditorei im Gebäudekomplex „Cercle d’Orient“, 2012 geschlossen und durch ein Umbausprojekt vom Verschwinden bedroht (Artikel dazu)
  • Lokal Meydan Caffe (ehemals Leyla)*, am oberen Aussgang des Tünel
  • Markiz Pastanesi (ehedem 1940-1960 Patisserie Lebon in der Markiz-Passage), 1840 gegründetes ältestes Kaffeehaus der Stadt,1970 geschlossen und 2003 wieder eröffnetes Art-nouveau-Juwel, ab 2007 „Robert’s Coffee“ (heute nur mit Filialen andernorts in Istanbul), seit 2011 touristisches Fast food-Lokal „Yemek Kulübü Markiz“ beı dem dıe Speisen auf vier Flachbildschirmen im Fenster angepriesen werden…, Pierre Loti/ Sarah Bernhardt
  • Orient Bar, im Pera Palace Hotel, nur noch museumslike und überteuert
  • Panorama Café, Teestube am Hafen in Kadiköy
  • Pati Cafe
  • Pierre Loti Café, hoch über dem Friedhof von Eyüp mit grandiosem Blick auf das Goldene Horn
  • Sark Kahvesi

Jalta:

  • Promenad Café Apel’syn, gute Küche und attraktive Wasserspiele sowie in Weiß gehaltene edle Gartenterrasse
  • Theater-Café, ca. 1883, Café und Restaurant mit krimtatarischer und russ. Küche, mit Salon und Terrasse

Jimma:

Kairo:

Karlsruhe:

  • Café Brenner, 1896 in Pforzheim entstandener Familienbetrieb mit Confiserie und Patisserie, ab 1962 in Karlsruhe, 1987 Umzug ins ehem. Café Ring
  • Café Endle, 1932, Confiserie am Kaiserplatz, Umbau 1992
  • Café Kehrle, klass. Omacafé in Durbach am Rathaus, mit Terrasse auf den Saumarkt
  • Café NUN, 2006, mit Konzertprogramm
  • Café Palaver , kinderfreundliches Altbaucafé mit Wintergarten und schön grünem Hinterhofgarten
  • Kaffeehaus Schmidt, 1949, hier in der Weststadt gibt es täglich 60 Kuchen und regelmäßig 5 Kaffeekränzchen

Kassel:

  • Allee Café, unweit des Weltkulturerbes Bergpark
  • Café Buch-Oase, BuchCafé und alternatives Kulturprojekt mit fairem Biokaffee
  • Herkules Terrassen Café, edles Lokal mit Fernblick am Herkules
  • Café Jérome, stylisches neues Café im Schloss Wilhelmshöhe, aber mit perfekt gelegener Terrasse
  • Mocca Café, am Königsplatz
  • Café Nenninger, 1900, modern umgestylt, am Friedrichsplatz
  • Schlosscafé Wilhelmshöhe, ca. 1985, in der hist. Alten Wache gelegenes Café am Schloss, bislang geführt von einem dtsch.-ägypt. Paar, 2015 aber offenbar im Wandel
  • Stadt Café Treppenstraße, in der Oberen Königsstraße

Kerman:

Khartoum:

  • Barista, 2008, zwar nur eine Filiale einer indischen Kette, aber man ist vor Ort froh über jeden Kaffeeausschank
  • Ozone Café, das bekannteste Café vor Ort, bizarrer Standort inmitten eines Verkehrskreisels, mit Eis-, Kuchen- und Sandwich-Angebot

Kiew:

  • Kavarna Kozatsky, Hotelbar des ehem. Hotels Roter Stern, ganz in orangefarbenes Licht gehüllt
  • Prègo Café, italienisch-westliches Café mit Wohnzimmeratmosphäre
  • XAPMC, jung-alternatives Café und Buchladen in einem Hinterhof

Koblenz:

Köln:

  • CaféBar Die Wohngemeinschaft, im Stil einer urbanen Lebensgemeinschaft im Belgischen Viertel von vier fiktiven Mitbewohnern im vintage-Stil eingerichtet, ab 15 Uhr als Café geöffnet, abends als Bar, angeschlossen ist ein Hostel
  • Café Brause*
  • Café Central, klassisch-nüchternes Dekor, untrennbar mit dem Künstlerhotel Chelsea verbunden, in den 1980ern und 90ern Musiker- und Künstlertreff rund um Martin Kippenberger
  • Café dein&mein, sehr lichtes Café-Restaurant im Vintagestil in Nippes
  • Café Goldmund*, 2003, Literaturcafé am Ehrenfelder Bahnhof
  • Café Jansen
  • Café Franck, 1938, jahrzehntelang als Konditorei von Susi Franck in Ehrenfeld geführt, bis sie mit über 90 aufhörte und 2004 das Lokal als Café weiter gab – in der alten Backstube finden nun Parties statt, von Anfang September bis Ende Mai nennt sich das Café freitags und samstags ab 19 Uhr „Shibuya-Lounge“, in der es Cocktails und Wasabi-Erbsen gibt
  • Confiserie Fromme
  • Café Reichard, 1855, Konditorei- und Kuchenparadies mit einmaligem Blick auf das Hauptportal des Doms
  • Café Rotkehlchen, 2013, das kleine,kreative Café von Kete, zum Glücklich-Sein in der Venloer Str. in Ehrenfeld
  • Schamong Kaffee
  • Café Schmitz
  • Café Schwesterherz, türkisches Café mit wunderbar alten Dielenböden und Mittagstisch
  • Café Sehnsucht, 1982, Bio-Kaffeehaus in Ehrenfeld
  • Stadtgarten, 1986, Café-Restaurant mit Konzerthaus in Kölns ältestem Park, Alfred Biolek
  • Café Stanton, gelegen an der Ecke Schildergasse/ Antoniterstraße eine moderne bio-faire Oase mitten im Fußgängerzoneneinkaufsgewimmel
  • Café Walter
  • Café Sur, 1997
  • Ehrenfeld Café, türkisches Café, klein und hipp, mit vielen Samtsofas
  • Das LOKAL in der Alten Feuerwache, 1989, in der ehemaligen Säulenhalle inmitten eines Hofes mit Büros kultureller und politischer Initiativen rundum
  • Funkhaus Café, 2013, am WDR-Haupteingang am Wallrafplatz
  • Meister Gerhard 006, 2013, Café und Tapas-Bar, neben dem Stammhaus am Rathenauplatz jetzt auch hier am Chlodwigplatz
  • Villa Mathilde, 2011, gemütliches frisches Eckcafé und Restaurant, gut versteckt in der Mathildenstraße in Deutz

Kopenhagen:

Langeoog

  • He‘ Tant, 2005, Tee- und Kaffeestube in saniertem ehem. Wohnhaus einer Hebamme namens Margaret, daher der Name (im Ostfriesischen sagte man nicht Tante Margaret sondern Margaret Tant. Die Kurzform für Margaret war ‚Het‘ und aus Margaret Tant wurde Het Tant, wobei das erst ‚t‘ im Sprachgebrauch wegfiel und noch He‘ Tant übrig blieb)

La Paz:

  • Alexander Coffee, lokale Kette mit Kaffeebohnenverkauf
  • Angelo Colonial
  • Cafe Banais, Café-Restaurant mit Innenhof im Kolonialstil, Wifi und in Blütenform gehängten Trachten an der Decke, recht touristisch
  • Café Berlin, eins von ehedem vielen deutschen Kaffee&Kuchen-Lokalen
  • Café Ciudad, eine Institution mit großem Speiseangebot
  • Confitería Club de La Paz, 1940er, im modernisierten Café kann man sich für einen schnellen Kaffee oder eine Empanada zu den gut gekleideten älteren Herren setzen (früher war es laut Lonely Planet ein Treffpunkt nach Bolivien geflohener Nazi-Kriegsverbrecher, dann ein bekanntes Literaturcafé, das auch von Politikern besucht wurde)
  • Eli’s Confitería, gegründet ca. 1940 von der Österreicherin Elizabeth Smith, heute mit Ableger Eli’s Pizza
  • Kuchen Stube, auch Pastelería Alemana, traditionsreich, mit schöner Atmosphäre und gutem Kuchen
  • Pepe’s Coffee Bar
  • La Terraza
  • Café Torino, ein weiteres „old world café“ in großem Innenhof

Lausanne:

La Valetta:

  • Café Berry
  • Café Cordina, 1837 in Bormla entstandener, 1944 nach in einen hist. Palazzo mit grandioser Decke nach La Valetta verlagerter Familienbetrieb, der stetig erweitert wurde und jetzt auch Restaurant, Konditorei, Eisdiele und Teesalon umfasst
  • Piadina Caffè, sonnendurchflutetes maltesisches Lokal in einer steilen Altstadtgasse, in und vor dem man einen guten Kaffee bekommt und eine gute Piadina essen kann
  • Café Ranieri

Leipzig:

  • Coffeebaum

Lemberg (Lviv):

  • Cukernja, 2000, hier werden die besten Rezepte der jahrhundertealten städt. Tradition der Süßigkeitenherstellung gepflegt und serviert
  • Na Bambetli, 2007, häuslich-urgemütliches Kaffeehaus in traditionsreicher Passage, , benannt nach den Bankbetteln und deren Sitzplätzen
  • Kaffeehaus Stuka, restaurierte Wandbemalung vom Anfang des 20. Jahrhunderts
  • Caférestaurant Wien, 1829, im Hotel Wien

Lille

  • Bar Parallele
  • Café Le Citoyen, 2005, ehem. Prostituiertenbar, jetzt kollektiv geführtes Lokal der Solidarökonomie
  • Café Livres
  • Café Saint Sauveur, am Eingang zum ehem. Güterbahnhof Saint Sauveur
  • Bistro de Saint So, im ehem. Güterbahnhof Saint Sauveur
  • Le monde moderne
  • Les comptes de Flandre
  • Le Napoléon
  • Osmoz Café
  • 2 sous de table

Lima:

Lissabon:

  • Antigua casa dos Pasteis de Bélem, seit 1837 berühmte Crèmetörtchen wie pasteis de nata (Pasteis de Bélem), die millionenfach produziert werdeen
  • Café À Brasileira, 1905, früher verkehrten hier viele Schriftsteller wie Fernando Pessoa, Aquilino Ribeiro, Alfredo Pimenta sowie Maler wie José de Almada Negreiros, António Soares und Eduardo Viana, Einrichtung im Art nouveau
  • Café Martinbo da Arcada, 1782, Fernando Pessoa
  • Café Nicola, 1929, Manuel Maria de Barbosa du Bocage, Stammhaus der gleichnamigen Kaffeemarke mit vielen Touristen, aber wunderbar, um Menschen auf dem Rossio zu beobachten
  • Café Pastelaria Bénard, viel gerühmte Kuchen und Gebäck
  • Café Versailles, Ende 19. Jh., barocker Pariser Stil mit breitem Konditoreiangebot und Snacks wie Kabeljaukroketten an der Theke
  • Confeitaria Nacional, 1829, mit Konditorei

Locarno:

London:

  • Alpino, ist nach einem mutmaßl. Besitzerwechsel ca. 2011 nicht mehr das alte klass. Caff, eher ein ital. Snack, aber offenbar immer noch die weite Anreise nach Islington wert
  • Bar Italia, 1949, in dritter Generation geführtes kleines Café mit Gaggia-Kaffeemaschine im ehemaligen italienischen Einwandererviertel von Soho, nach wie vor Treffpunkt der Community
  • Die „Caffs“
  • Charlies Portobello Road Café, etwas abseits dieser ewig coolen Marktstraße in Notting Hill, daher nicht nur von Touristen frequentiert, das Frühstück in relaxtewr Atmosphäre soll gut sein
  • Claridge’s Afternoon Tea (und ein Dutzend anderer edler Lokalitäten für den kleinen Hunger nachmittags, meist in Hotels)
  • Gambardella, 1927, klass. ital. Caff
  • Konditor & Cooks, 1993, von Gerhard aus Freiburg geführte Konditorei mit mittlerweile 6 Niederlassungen
  • E. Pellici, klass. ital. 50er-Jahre Caff in Bethnal Green
  • Maison Bertaux
  • Monmouth, 1978
  • Nude Espresso Cafés
  • Prufrock Café
  • The Regency, 1946, Café-Restaurant
  • Café Royal
  • The Star, 1933, Café-Bar-Restaurant in Soho mit einem Schankraum voller alter Blechschilder
  • The Attendant (sowie WC, The Convenience und Artslav): Cafés in ehem. öff. Toiletten
  • Patisserie Valerie

Lucca:

  • Caffè Di Simo, nostalgisches Terrassencafé aus der Zeit der Jh.-Wende, damals Treffpunkt von Komponisten und Literaten, Giacomo Puccini/ Giovanni Pascoli

Ludwigshafen:

  • Casa di Laul (ehedem Café Laul), architektonisches Kleinod aus den 1950er-Jahren, Pavillon mit geschmackvoll-schnörkelloser Inneneinrichtung in einer Grünanlage

Lübeck:

  • Abessa Kaffeerösterei und Schokolade, 2012

Lüttich:

Luxemburg:

  • Café des Artistes, etwas altbacken im Stil der Belle Epoque, mit Piano und Zigarettenrauch
  • Café des Tramways, legendäres Lokal am ehem. Straßenbahndepot, frisch saniert, gute Mischung von Leuten aus dem Viertel und Theaterschauspielern
  • Casa Fabiana, 2010, Bio-Restaurant und Salon de thé, Treffpunkt von grünen Politikern (u.a. Carlo Back und Claude Turmes) sowie Akteuren der grün-sozialen Szene Luxemburgs (ja, die gibt es tatsächlich!)
  • Bistrot de la presse, 1998, direkt gegenüber des grossherzöglichen Palastes liegendes Traditionshaus, in dem man sich wunderbar in luxemburgischer Identität suhlen kann
  • Bouneweger Stuff, 2012 neu eingerichtet, ehemals italienisch geprägte Eckkneipe, Drehort der Sitcom „Come Back“
  • Independant, frequentiert von jungen Leuten, aber auch Anwälten, die in der Cité Juridique zu tun haben
  • Interview, Generationen von Schüler/innen haben hier auf ihren Bus gewartet, aber auch junge Leute vom Typ Musiker oder Grafiker sowie Älteren gefällt der relaxte Berliner Stil
  • Konrad Cafe&Bar, 2013, erst nur Café, jetzt auch Bar, gemütliche Mischung aus old english und vintage style, Auftrittsmöglichkeit im urigen Keller; siehe auch „lovely
  • Coffeeshop Knopes, 2002, vor allem ein Kaffeeladen der gleichnamigen Rösterei, aber auch Café
  • Nowhere Café*, portugiesische Cafébar mit Kaffee für 1 Euro gegenüber des Nationaltheaters, entsprechend stark von Schauspielern frequentiert, Thierry van Werveke / Frank Hoffmann
  • Rocas, im Obergeschoss Auftrittsort für Independent-Bands
  • Le Relax*, portugiesisches Café in der rue de Strasbourg, mitten im alten Rotlichtviertel
  • Cafébars der Rives de Clausen, v.a. The Pyg, Scotts Liquid und Brigitte

Luzern:

  • Cafébar Salü, Retrocafé

Madrid:

  • Café Balneario, Treff  sozialistischer Politiker
  • Café El Espejo, Jugendstil
  • Café de Bellas Artes
  • Gran Café de Gijon, Federico García Lorca/ Antonio Machado/ Mata Hari/ Camilo José Cela
  • Café Hispano
  • Café Lorenzini
  • Café de la Montaña
  • Café Universal

Mahan:

  • Teehaus im Paradiesgarten Bagh-e Shahzade, wunderschön gelegen

Mailand:

  • Caffè Carducci
  • Caffè Pasticceria Cova, 1817 gegründet vom Soldat Antonio Cova in der Nähe der Scala, von Ernest Hemingway mehrfach erwähnt
  • Gran Caffè
  • Pasticceria Gattulo, 1961, berühmt für seine Panettone Milanese
  • Zucca in Galleria, 19.Jh., prachtvolles Jugendstillokal, Verdi/ Toscanini

Mainz:

  • Annabatterie, 2010, sehr weiblicher Retrochic am Gartenfeldplatz in der Neustadt, zu cool, als dass sich Alteingesessene hier noch reintrauen würden
  • Bagatelle, Neustadtcafé in einer ehem. Kneipe, ebenfalls einer der Gentrifizierungs-Marker des Viertels, dennoch mit zivilen Speise-Preisen
  • Café Blumen, im Glasbau vor dem Kulturclub „schon schön“, bietet auch Suppen und gegrillte Focaccias
  • Bukafski, 2011, Buchhandlung mit Café in der Neustadt
  • Café Extrablatt, gegenüber vom Dom mit Bestuhlung auf dem Platz mit fantastischem Ausblick und tägl. Frühstücksbüffet
  • Café am Frauenlobplatz, alteingesessene authentisch-altmodische Konditorei, jetzt Geheimtipp ohne Szene-Stress am Multikulti-Spielplatz
  • Café Forster, hinter einer mondänen Glasfassade am Naturhistorischen Museum, bietet auch einen Mittagstisch
  • Die Mainzer Kaffeemanufaktur, 1956, Bio-Privatrösterei Inder Neustadt, dessen Stammhaus in der ehem. Rösterei Geiling 1926 nahebei gegründet wurde, mit Café-Filiale in der City Café Bachmann
  • Dom Café, 1792, prominent am Langschiff des Doms gelegen, sehr gute Konditorei
  • Café Konditorei Gerster
  • Goldmarie, 2014/15, Retro-Café und Lunchbar in einer alten Apotheke (im Oktober 2015 schon wieder geschlossen)
  • Kulturcafé, Pausenraum aller Studis an der Uni
  • Kwisin, Café an der Rheinallee, liebevoll im Vintagestil eingerichtet
  • Möhren Milieu Eco Café, im upgecycelten Interieur gibt es Smoothies, Supen und Säfte, aber auch Kaffee und Kuchen
  • Oma Else, schmuckes Café, zugleich Bar und Kneipe mit Biergarten und Bio-Angebot an Speisen, benannt nach der Oma des Inhabers

Manchester:

  • The KoffeePot
  • Richmond Tea rooms, klassischer Ort für den Afternoon Tea, desssen luxuriöse Innenausstattung wie auch das Geschirr Lewis Carrolls Phantasiewelt von „Alice im Wunderland“ nachempfunden ist: etwas überdreht und very british, dazu sehr viele Sandwichs im Angebot

Manila:

Marburg:

Marrakesch:

  • Café Argana, an der Djamaa el Fna, gut gepflegt, aber teuer und von Touristen überlaufen, Opfer eines Attentats 2011,seitdem in Sanierung
  • Café Bousafsaf, im Jardin Majorelle
  • Café Dalas in der rue Bab Agnaou
  • Café de France, imposanter Bau an der Djamaa el Fna
  • Café Renaissance, im 6. Stock an der Pl. Abdelmoumen
  • Café Toubkal an der Djamaa el Fna

Marseille:

  • Bar des Maraîchers, „eine ganz schlichte Bar, ohne Schnickschnack, obwohl sie in einem Viertel liegt, das ‚in‘ ist“, so Jean-Claude Izzo, der hier in der Rue Curiol beim Wirt Hassan den Krimi „Total Cheops“ zu schreiben begann und das Lokal in „Solea“ beschreibt
  • Café de l’Abbaye
  • Cup of Tea, ruhiges Teehaus in Hafennähe und trotzdem ruhig genug, um die Bücherregale zu durchstöbern
  • La Caravelle, Café und Restaurant am Hafen mit genialem Balkon, findet man aber nur, wenn man den Eingang zum Hotel „Bellevue“ nimmt
  • L’Equitable Café, 2004 (2009 Umzug), Cafékollektiv mit fairem Kaffee, Vortragssaal und Konzerten
  • Massilia Café, aussen knallblau, innen licht und etwas sehr stylish renoviertes Café/ Brasserie um ein Eck am Hafen gelegen
  • Torréfaction Noailles, Art Deco Haus auf der Canebière
  • Polikarpov, inmitten anderer Hafencafés und Bars am Cours Honoré d’Estienne d’Orves das erste, das offen hat und trotzdem – nach gelegentlichen Elektro/Pop-Gigs – erst spät schließt

Messina:

  • Al Piccolo Caffè, lässiger Studenten- und Politikertreff, wenige Schritte vom Dom, jüngst in eine Art Cocktail Bar verwandelt

Mexico City:

Metz:

  • Brasserie Rep, alteingesessenes Terrassen-Café am großen Esplanade-Platz/ Pl. de la République (ehedem Café Geist unter dtsch. Besatzung, später „Le Belvedère“ und „Café Bleu“)
  • La chaouée, 2010, zu einem soziokulturellen Kulturzentrum gehöriges Café der Alternativszene, in dem jeder frei ist, zum Programm beizutragen, daher häufig Konzerte

Montreal:

  • Café Sarajevo, 1993, gegründet während des Bosnien-Krieges als Treff zur Debatte der Entwicklungen in der Heimat

Moskau:

  • Café im Hotel Metropol, 1903, sehr zentraler und zugleich zu Sowjetzeiten exterritorialer Ruhepunkt, da man hier fast nur als Ausländer Zugang fand, 1990 vorübergehend geschlossen
  • Café Pushkin

München:

Münster:

  • Café & Bar Celona, modernes, stylisches großes Haus
  • Café Birkenwald
  • Grotemeyer, 1850, seit 1912 am heutigen Standort, mit eigener Pralinenmanufaktur
  • Konditorei Café Issel, 1922 gegr. als Studenten- und Garnisonslokal, im Krieg zerstört, 1959 Wiederaufbau als Café
  • Konditoreiafé Kleimann, Traditionscafé am Prinzipalmarkt, bietet feinste Pralinen und Marzipan-Spezialitäten aus eigener Herstellung
  • Café Malik, 1983 gegründet vom Verein zur Förderung der Pressefreiheit, der Lesekultur und des Medienpluralismus, wechselnde Kunstausstellungen
  • Marktcafé, mit Blick auf den Dom
  • Schlossgaten Café, schön gelegen am Botanischen Garten, mit Terrasse, edlem Clubraum und Biergarten
  • Café Sieben, 2008, am Hafen, nennt sich etwas arrogant „Erlebnisgastronomie der Oberklasse“
  • Café Uferlos, sehr beliebtes Studentenlokal an der Mensa, im Sommer mit offener Dachterrasse, bietet Frühstücksbrunch mit Kinderkino und Life-Fussball
  • Pension Schmidt, Vintage-Café
  • Tante August, 2012, hell und voll retro

Nancy:

Neapel:

  • Grancaffè Gambrinus, 1860, klass. schönes Kaffeehaus, Oscar Wilde/ Ernest Hemingway/Jean Paul Sartre/ Ernesto Murolo/ Eduardo Scarpetta/ Totò/ die Brüder De Filippo/ Salvatore Di Giacomo/ Eduardo Scarfoglio/ D’Annunzio (der hier ‘A vucchella’ schrieb)
  • Caffè del Professore, 1932

New York:

  • The Cornelia Street Café
  • Caffè Dante, 1915, ital. Kult-Café in Greenwich Village, 2015 saniert, Anais Nin/ Al Pacino/ Alec Baldwin/ Whoopi Goldberg/ Ernest Hemingway/ Jerry Seinfeld/ Bob Dylan/ Robert Mapplethorpe/ Patti Smith
  • Café Grumpy
  • Café Lalo, wirbt mit dem Spruch „The coffee the Europeans would love to have in Europe“
  • Central Perk, 2002, Café-Restaurant und Schauplatz des Serienhits „Friends“ mit Jennifer Aniston
  • Caffe Reggio, 1927, altehrwürdiges Greenwich-Village-Café, stolz darauf, als erstes US-Café Cappucino angeboten zu haben, v.a. aber eines der Lieblingscafés von Jack Kerouac (andere Cafés aus seiner Zeit in NYC hier)
  • Nuyorican Poets Café, 1973, non-profit Café und kulturelle Institution im East-village, heute mit großem Programm von Musik bis Theater, Allen Ginsberg/ Miguel Algarin
  • O Cafe

Nizza:

  • Café de Turin

Opatija:

  • Café Grand, im Gebäude des Grand Hotel, mit schöner Terrasse

Oslo:

  • Grand Café, 1874, fungiert heute als Frühstücksrestaurant des Grand Hotel, auf einem riesigen Wandgemälde ist die Hautevolee des frühen 19.Jh. abgebildet, Edvard Munch/ Henrik Ibsen

Pamplona:

  • Café Iruña, trad.reiches Kaffeehaus an der Plaza Castilla, Hemingway

Paris:

  • Au Rendez-Vous des Belges*, an der Gare du Nord
  • Brasserie du Croissant (seit 2011 „Taverne du Croissant“), vor 1914, benannt nach der Ecke rue Montmartre/ rue du Croissant, Ort der Ermordung des Sozialistenführers Jean Jaurès am 31.7.1914
  • Brasserie Lipp, wirkt optisch wie ein Café, ist aber eher ein Restaurant (wenngleich darauf beharrt wird, Brasserie zu sein), berühmtes Lokal des Quartier Latin mit viel Politprominenz
  • Café aux ours*, wunderbar heimelig-schmuddelig-hippes Quartierscafé in Ménilmontant
  • Café de Flore, 1865, Simone de Beauvoir/ Jean-Paul Sartre/ Apollinaire/ André Breton/ Pablo Picasso/ Marc Chagall/ Jacques Prévert/ Karl Lagerfeld
  • Café de la Mairie, einziges an der gentrifizierten Place Saint Sulpice verbliebenes Café, verewigt in Georges Perecs Versuch, einen Platz in Paris zu erfassen
  • Les deux Magots, 1875, nur noch ein Zwischenstopp für Touristen beim Einkaufsbummel, Jean Giraudoux/ Paul Verlaine/ Rimbaud/ Mallarmé/ Simone de Beauvoir/ André Breton/ Louis Aragon/ Pablo Picasso/ Walter Benjamin/ Oscar Wilde
  • Café du Dôme, 1897, Leo Trotzki/ Pablo Picasso/ Henry Miller/ Jean-Paul Sartre/ Simone de Beauvoir/ Modigliani
  • Café de l’Ermitage*, typisches Viertelscafé in Menilmontant
  • Café Laurent, 1690, wurde 1946 zum Café Tabou, heute Teil des Hotel d’Aubusson, Fontenelle/ Houdar de la Motte/ Rousseau/ Voltaire/ Raimond Queneau/ Francois Mauriac/ Albert Camus/ J.P. Sartre/ Boris Vian/ Juliette Gréco/ Martine Carol/ Mouloudji
  • Café de la Paix, 1872, edles, aber auch elitäres Monument der Belle Epoque, längst vor allem ein Restaurant, Henry James/ Turgenew/ George Gurdjieff/ Thomas Wolfe/ Ernest Hemingway, an der Oper gelegen
  • Grand Café Capucines, 1867, Art Nouveau-Haus nahe der Oper, heute eher ein Luxustempel für Gourmets, denn ein Kaffeehaus, ist aber auch durchgehend geöffnet, im indischen Salon fand 1895 die erste cinematografische Vorführung der Gebrüder Lumière vor einem zahlenden Publikum statt
  • La Closerie des Lilas, 17.Jh. als Landgasthof eröffnet, Baudelaire/ Verlaine/ Paul Fort/ Alfred Jarry/ Ernest Hemingway/ John dos Passos/ Ezra Pound/ Samuel Beckett
  • La Coupole, 1927, Robert Mc Almon/ Ernest Hemingway/ Louis Aragon/ Henry Miller/ Lawrence Durrell/ Anais Nin/ Ilja Ehrenburg/ Samuel Beckett/ Francoise Sagan/ Gabriel Garcia Marquez
  • L’inévitable, ca. 1970, Cafébar mit Mittagstisch in Uninähe
  • Koora Boora, eine Cafèbar in Pigalle, wie sie auch in New York oder Sydney stehen könnte
  • Le Procope, 1686, ältestes Café der Stadt, liegt gegenüber der Comédie Francaise, heute v.a. Restaurant, Diderot/ d’Alembert/ Voltaire/ Rousseau/ Beaumarchais/ Danton/ Marat/ Benjamin Franklin/ Thomas Jefferson/ Victor Hugo/ Musset/ George Sand/ Balzac/ Verlaine/ Emile Zola/ Maupassant/ Cézanne/ Jack Kerouac
  • Rosa Bonheur, uriges Haus mit Biergarten auf den den Hügeln der Buttes Chaumont, am Wochenende abends brechend voll, mit Programm und Tanzfläche
  • Le Rouquet, in Saint Germain
  • La Rotonde, 1911, eine Symphonie in rotem Samt, Licht und Dunkel, Simone de Beauvoir/ Peggy Guggenheim/ Louis Aragon/ Malcolm Cowley/ Leo Trotzkij/ Wladimir Iljitsch Uljanow (Lenin)/ Pablo Picasso/ Modigliani/ Ernest Hemingway
  • Le Select, 1923, zwischen 1918 und 1930 frequentierten viele Künstler dieses Lokal in Montparnasse, 20 Jahre lang – bis zum Winter 2013/14 war aber der hier wohnende Kater Mickey der Star, Pablo Picasso/ Max Jacob/ Henry Miller/ Ernest Hemingway/ Jean Marais (Video)
  • Le tabac de la Sorbonne, einfaches, klassisches Café am stillen und idyllischen Vorplatz der Sorbonne

Pisa:

  • Caffè dell’Ussero, 1794, Kaffeehaus in einem reich stuckierten Ziegelsteinbau am Arno-Ufer, Ausstrahlung eines provinziellen Opernhauscafés mit der Spezialität Torta coi Bischeri
  • Caffè Drago, bistroähnliches Lokal mit Außenbestuhlung an einer Piazza am Corso Italia
  • Caffè Gambrinus, Kaffeehaus am Bahnhof
  • Caffè/ Bar Salvini, mit Terrasse zum Arno in der Via Delle Piagge
  • Pasticceria Lilli, in der Via Delle Piagge abseits der Altstadt an schönem Fußweg am Arno
  • Pasticceria Frederico Salza, 1898, traditionelle Feinbäckerei und Gelateria in einer Arkadenpassage der Altstadt

Pistoia:

  • Caffè Valiani, in einem zebragestreiften ehem. Oratorio untergebracht, angenehmer Aufenthaltsort für Zeitungsleser, im hinteren Teil die gleichnamige Galerie

Plovdiv:

  • Dreams, beliebtes Café am Springbrunnen des Slambolov Platzes, gute Kuchen
  • Philippopolis, ehedem nur ein Café in einem historischen Bau mit wunderbarer Terrasse, jetzt wohl v.a. ein Restaurant,

Porto:

  • Café Majestic, 1926 als Café Elite eröffnet, erlebte in den 1960ern einen Niedergang, wurde jedoch saniert und ist heute eine Touristenattraktion, Carlos Viegas Gago Coutinho/ Teixeira de Pascoaes/ José Leonardo Coimbra/  Joanne K. Rowling

Prag:

  • Café Arco, Kafka und der Prager Kreis
  • Café Café
  • Café Central, Egon Erwin Kisch
  • Café Ebel
  • Café Kajetanka, in der Hradcanske nam unterhalb der Burgrampe, mit Gartenterrasse und Blick auf die Stadt
  • Fantove Kavarna
  • Friends Coffee House (FCH), 2010
  • Kavárna Louvre, (heute Gany’s) 1902, im 1. Stock der Národní 20, gemischtes Publikum (Touristen haben die Prager noch nicht verdrängt) und entspannte Atmosphäre, Franz Kafka/ Egon Erwin Kisch/ Albert Einstein, 1925 Gründungsort des tschechischen Pen-Club
  • Paríz/ Café de Paris
  • Malostranska Kavarna, mit Musik- und Theaterangebot
  • Kavárna Medúza, zur zeit geschlossen
  • Café Milena, 1994
  • Kavárna Obecni Dum, elegantes Jugendstilcafé im Repräsentationshaus der Stadt, neben dem Pulverturm, mit großem Jugendstilsaal, in dem fast immer Live-Musik von Klassik bis Jazz zu Kaffee und kleinen Gerichten geboten wird, relativ touristisch
  • Grand Café Orient
  • Café Paríz, Jugendstil-Café im gleichnamigen Hotel in der U obecniho domu, vornehm und ruhig
  • Café Savoy, 1887/ 1992
  • Café Slavia, schloss Anfang der 1990er, 1997 neu eröffnetes Art Déco Haus, Jaroslav Seifert/ Ota Filip/ Egon Erwin Kisch/Vaclav Havel
  • (Café im) Grand Hotel Evropa, beeindruckt mit seinem Jugendstil-Interieur, doch sind mittlerweile Touristen fast unter sich, unter Renovierung bis 2016, Drehort von Teilen des Films „Mission Impossible“ von Tom Cruise
  • Café Union, Franz Kafka, existiert nicht mehr (Geschichte)
  • U Zlatého hada, 1708, das 1. Prager Kaffeehaus, gegründet vom arab. Kaufmann Gorgos Hatalah el-Damashki, heute ein Restaurant
  • Café Vltava, ehemaliges Tanzcafé, in dem Karel Gott bis 1959 und ab 1962 als Cafésanger auftrat (Quelle), heute eher eine Hafenkneipe
  • Mama Coffee

Québec-City:

  • Brulerie Saint-Roch, 2008, cooles Studentencafé mit Rösterei und Tischen auf drei Etagen einer ehem. Bankfiliale
  • Café Babylone, öko- und sozialverantwortlich, kulinarische Reisen, viele Konzerte
  • Café-Boulangerie Paillard, 2006, „the best spot for baked breads, pastries and sandwiches“
  • Café Resto Saint Malo, 1982, Bistro in einem altehrwürdig hutzeligen blaugestrichenen Häuschen in einer von Touristen überlaufenen Gasse  – hier wird der französischen Haute cuisine gehuldigt
  • Second Cup Grande Allée, Filiale einer Kette, aber in einem schön gelegenen ehemaligen Gewächshaus

Regensburg:

  • Anna Café, Kaffee, Kuchen und Brot
  • Café Bar Drei Mohren, Zwischending zwischen Café und Weinbar mit alten Fliesen und einem silvollen Tresen
  • Café Prinzess, 1686 – somit wohl Deutschlands erstes Café-Haus, Hoflieferant des Fürsten von Thurn und Taxis, gute Pralinen, aber etwas abgewirtschaftet wirkend
  • Caffè Rinaldi, 2006
  • Kaminski, kleines, familiäres italienisches Café
  • kuchenbar, kleines Lokal mit sensationell guten, selbstgemachten Kuchenund Torten

Rom:

  • Bar della Vite, zugleich Café, Bar, Restaurant und Zigarettenladen in zentraler, aber ruhiger Lage
  • Bar San Calisto, einfaches Lokal in Trastevere, widersteht dem touristisch bedingten Aufhübschzwang
  • Caffè Canova, gegenüber dem Caffè Rosati an der Piazza del Popolo, Alberto Moravia/ Pier Paolo Pasolini
  • Caffè Cottini, Café, Eiscafé und Restaurant an der schönen Piazza Maria Maggiore
  • Caffè Farnese, in einem Palazzo zwischen Campo di Fiori und Piazza Farnese, wunderbar zum Start in den Morgen oder frühen Nachmittag, um unter einem Straßentabernakel (einer Madonnelle) Passanten zu beobachten
  • Freni e Frizioni, hippe Café-Bar in einer ehemaligen Werkstatt am Tiber in Trastevere
  • Caffè Giolitti, 1900, eines der besten Eiscafés der Stadt, gerne von Politikern besucht
  • Caffè del Teatro, perfekt gelegen für eine Pause am Abstieg vom Forum Romanum zur Tiberinsel
  • Caffè Greco, 1742/60, Giacomo Casanova/ Richard Wagner/ Mendelssohn/ Arthur Schopenhauer/ Franz Liszt/ Johann Wolfgang von Goethe/ Angelica Kauffmann/ Friedrich August Tischbein/ Hector Berlioz/ Georges Bizet/Stendhal/ Anatole France/ Lord Byron/ John Keats, museumslike und sehr teuer
  • Caffè de la Pace, 1891, im April 2014 von der Schliessung bedroht
  • Caffè Piccarozzi*, unter schattigen Arkaden an der Piazza della Repubblica
  • Pasticceria Dagnino, ursprüngl. 1896, neu entstanden 1955, sizilianisch, im Inneren einer Passage
  • Pasticceria Giuliani, ehrwürdige, aber überteuerte Konditorei am Hauptbahnhof
  • Bar Rosati, 1922, klassisches altertümliches teures Caffè an der Piazza del Popolo, das die Touristen den Römern quasi entwendet haben, Hermann Kesten (schrieb dort sein Buch „Dichter im Café“)/ Wolfgang Koeppen/ Thomas Bernhard (sein Roman „Auslöschung“ spielt hier)
  • Sant’Eustachio Il Caffè, 1938, Bar im üblichen Sinne, „aber besonders abends stark frequentiert, deren Caffè Speziale stehend, in der Menge eingeklemmt, genossen werden muß; die Bar hat nur drei Wände, die vierte ist zur Straße offen, so dass man im Fluß des Gedränges plötzlich wieder draußen steht“, so Herbert Rosendorfer 1999
  • Tazza d’Oro, 1946, eher eine exquisite Rösterei mit angehängtem Stehcafé, serviert, was als bester Kaffee der Stadt gilt, am Pantheon
  • Terrazza Caffarelli (Caffè Capitolini), Dachterrasse am Kapitol mit wunderbarer Aussicht, Zugang neben dem kapitolinischen Museum
  • Caffè Tre Scalini, 1815, an der Piazza Navona, seit 1946 berühmt für die Spezialität „Tartufo“, einer Art ballförmigem Schoko-Eis, aber auch als Drehort von Fellinis „Dolce Vita“

Rostock:

  • Café Heumond, rustikal-gemütliches Café sowie vegetarisches Restaurant im Grünen am Altstadtwall

Saarbrücken:

Saigon:

  • Ca Phe Thu Bay, romantisches Gartencafé, am Wochenende Pianomusik und Kinofilme

Sankt Petersburg:

  • Cafe Vienna, im Corinthia Hotel
  • Literaturnoje Kafe, im 19. Jh. Künstlertreff , Larmontow/ Puschkin/ Tschaikowski
  • Mezzanine, im Grand Hotel Europe

Salamanca:

Salzburg:

  • Café Gruber
  • Café Tomaselli, 1705 als Kaffeehaus von Josefa Staige, seit 1852 im Besitz der Familie Tomaselli, Wolfgang Amadeus Mozart (angeblich)/ Heinrich Waggerl/ Peter Rosei/ Thomas Bernhard
  • Café Wernbacher, 1952, gehört nach einer „sanften“ Renovierung zu den wenigen erhaltenen Altwiener Kaffeehäusern der Stadt

Samarkand:

  • Karimbek, heute mehr Restaurant, als Teehaus
  • Siob Chaikhana
  • Suzangaron Chaikhana

San Diego:

  • Ocean Beach Pier Café, Holzbau auf dem Pier direkt in der Brandung, grosses Angebot an Tacos und Nachos mit Meeresfrüchten, Patti Smith

San Francisco:

  • Caffe Trieste, 1956, einer der Orte, durch den Espresso und Cappucino in den USA eingeführt wurde, Treffpunkt von Künstlern der Beat Generation bis in die 1960er-Jahre, Jack Kerouac/ Allen Ginsberg/ Richard Brautigan, Jack Hirschman, Francis Ford Coppola
  • Vesuvio Café, 1948, in Chinatown gelegenes Kultlokal für Liebhaner von Jazz und Poesie, v.a. aber für Fans der Beat Generation, außen ein cooles Wandgemälde, Jack Kerouac/ Neal Cassady bzw. Dean Moriatry

Sarajevo

  • Caffe Fis
  • Caffe Palma, Patisserie und Café mit 40jähriger Geschichte, mittlerweile ein riesiger Laden mit 600 Plätzen
  • Caffe Zlatna ribica
  • Caffe Tito, mittlerweile zur Touristenattraktion geworden
  • Caffe Zvono, 1979, gegründet rund um eine gleichnamige Galerie und Multimediagruppe
  • Gradska Kafana

Schaffhausen:

Schiraz:

  • Teehäuser am Darvazeh-e Qoran (Koran-Tor), oberhalb der vom Torbau zum Berg führenden Treppen
  • Teehaus unter Arkaden in einem Innenhof im Park der Hafis-Grabanlage
  • Teekeller im Park der Sa’di Grabanlage, rund um den Wasserkanal eines Qanat-Ausgangs mit Goldfischen und Forellen
  • Teehaus im Saray-e Moshir (auch Saray-e Golshan), mitten im Basar

Sewastopol:

  • Café 1820, auf alt gemachtes Café-Restaurant  mit Stuck, alten Gemälden, gedämpfter klass. Musik, aber auch Flachbildschirm
  • Kofein, 2003, 24-Stunden-Café der gleichnamigen Kette, beim Matrosenclub, mit Sommerterrasse am Schwarzen Meer

Simferopol:

  • Grand Café Tschechov

Sofia:

  • Art Club Museum, auf der Rückseite des Archäöologischen Museums
  • Before & After, Art Nouveau Café, heute Bar und Kabarett
  • Luciano, ehedem ein Salon, nach aufwändiger Modernisierung und Sanierung v.a. Restaurant
  • Café Theatre
  • Café Wien, 1929, häufig Konzerte
  • Grand Café, im Grand Hotel am Nationaltheater, eher für Businesreisende und Touristen

Speyer:

  • Aran am Altpörtel, Kaffeerösterei und Bäcker
  • Domgarten Café, idyllischer Ort
  • Café Hindenburg, 1915, seit 2006 ital. geführt, Kaffeehaus und zugleich Eiscafé, schöner Blick auf den Dom
  • Café Schlosser, mit eigener Konditorei und Eis

Stendal:

  • Café Müller, 1904, Café und Konditorei in der schön sanierten Altstadt
  • Winckelmann Café, 1998, gemütliches Café mit sehr günstigem Mittagstisch

St. Goar:

  • Café St. Goar, in zusammengelegter ehem. Bäckerei und einem Milchverkaufsladen, mit riesiger Kaffeekannensammlung, vor allem von Rheinromantiktouristen aus aller Welt besucht

Stockholm:

  • Annas Hembageri, unprätentiös und authentisch, Schwedens bestes Café des Jahres 2016 laut dem Gault Millau Guide, auch wegen seiner Fika-Qualität: dem Ritual einer Kaffeepause mit einer Süssigkeit, am besten einer Zimtschnecke (mehr hier)
  • Café Muggen
  • Café Sirap
  • Café String

Strasbourg:

  • Bagelstein
  • Café Kleber, Café mit Außenterrasse und preiswertes Restaurant
  • Café Bar Odyssée, 1992, im Foyer des gleichnamigen Kinos
  • Café du 7ième art
  • Le Rive Gauche, klassisch Pariser Style
  • Salon de thé Koenig, 1963, vor allem eine Patisserie

Stuttgart:

  • Grand Café Planie, ca. 1999, in den Räumlichkeiten einer alten Reiterkaserne, wobei der heutige Gastraum später als Kasino bzw. Speisesaal für hier untergebrachte Waisenkinder benutzt wurde; das Haus ist der zentrale Sitz des Instituts für Auslandsbeziehungen, Ambiente und Flair des Cafés in klassisch historischem Stil

Täbriz:

  • Restaurant Shahryar (früher Hamam-e Nobar), trad. Gerichte, Tee und Wasserpfeife in klass. Interieur

Tanger:

  • Café Restaurant Detroit, 1960er-Jahre, vom Beatnik Gysin als Auftrittsort für Jajouka-Musiker errichtet, der NAme bezieht sich auf die Meerenge, schön gelegen im ehem. Sultanspalast
  • Café Hafa, 1921, Paul Bowles/ Mick Jagger/ William S. Borroughs/ The Beatles/ Michael Jackson, auf Terrassen über Klippen am Meer (Video von Alex Segre, 2007: Mint tea at the Café Hafa)
  • Café de France, Institution an der Place de France/ Place Mohammed V, gegenüber des Café de Paris
  • Gran Café de Paris, 1920, eine Institution, Treffpunkt der oberen Mittelschicht im Zentrum der Neustadt an der Place Mohammed V, mit Blick auf’s Meer, Jean Genet/ Mohammed Choukri/ Paul Bowles/ Patti Smith
  • Café Oslo, mit Patisserie am Bd. Mohammed, betrieben von einer Norwegerin mit ihrem marokk. Mann
  • Dutzende Cafés am Petit Socco/ Suq Dahel, ehedem berüchtigt für dunkle Geschäfte der Schmuggler, Rauschgift- und Mädchenhändler

Taschkent

  • Café 1991, Freiluftteehaus und Restaurant
  • Manas Art Café, Lokal in zwei Yurten
  • Yunus Khan Chaikhana

Teheran:

Tournai

Triest:

  • Antico Caffè San Marco, 1914, galt als literarisches Zentrum, Jugendstil-Intérieur, Italo Svevo/ Umberto Saba/ James Joyce/ Claudio Magris
  • Antico Caffè Torrinese, 1915
  • Benedetto
  • Caffè degli Specchi, 1839, berühmt für seine Kronleuchter, die „Torta Linza“ und die „Torta Sacher“, hat einen eigenen Wikipedia-Eintrag, Rainer Maria Rilke, James Joyce
  • Caffè Pesticceria Pirona, James Joyce
  • Stella Tomare
  • Caffè Tommaseo, 1830, die Einrichtung mit uralter Kasse ist rührend authentisch, Italo Svevo/ Umberto Saba/ James Joyce/ Claudio Magris

Tripolis/ Libanon:

Tunis:

  • Brasserie des Deux Avenues
  • Cafés Bondin, 1910, auch eine Kette, aber spezifisch tunesisch
  • Café Halfaouine
  • Café des Nattes (im Vorort Sidi Bou Said), 18. Jh., August Macke/ Paul Klee, gemütlich erst nach Abfahrt der Touristenbusse
  • Café de Paris, an der Kreuzung der Av. H.Bourguiba mit der Av. de Paris
  • Tunis Club, an der Kreuzung der Av. H.Bourguiba mit der Av. de Carthage

Turin:

Uppsala:

Venedig:

  • Caffè Florian, 1647, Goldoni/ Jean-Jacques Rousseau/ Johann Wolfgang von Goethe/Alfred de Musset/ George Sand/ Honoré de Balzac, sowie wahrscheinlich Thomas Mann und fast jede(r) andere westliche Künstler(in) des 19. und 20. Jahrhunderts (die 1896 erschienene Erzählung „Enttäuschung“ von Th. Mann spielt dort)
  • Café Quadri

Venlo:

  • Café Central

Ventimiglia:

  • Bar Caffè Cavalieri, kleines Terrassencafé auf dem Rathausplatz, großes Sandwichangebot

Warschau:

  • Café Blikle (auch: A. Blikle), 1869, traditionelle Konditorei an der feinen Straße Nowy Swiar, berühmt für Pralinen und Torten, voll Notalgie, eine Mischung aus Bohème-Feeling und Luxus, http://www.blikle.pl
  • Café Bristol, 1901
  • Café Kulturalna, grossflächiges Lokal im Kulturpalast
  • Radio Café, eher Restaurant
  • Kawiarnia Kafka, modern, mit viel Holz und Licht eingerichtetes Buchhandlungscafé mit großem Garten
  • Kawiarnia i Piekarnia Café Vincent, Café und berühmter Brotbäcker
  • Shabby Chic Coffee & Wine Bar
  • To Lubie
  • Cafè Warsaw Perk, 2016, Kopie des Central Perk in New York, Schauplatz der Erfolgsserie „Friends“, mit rotem Sofa und Fotos der Stars der Serie (Jennifer Aniston & Co), aber auch eigenen Akzenten, vor allem beim Kuchen
  • Wedel Pijalnia Czekolady, 1851, gegründet als Schokoladen-Konditorei von einem Deutschen

Weimar:

  • Residenz-Café, 1839, im 20. Jh. um Wintergarten und Terrasse erweitert, schon immer ein „Lesesaal“ für Studenten, heute Szenetreff mit bürgerlichen Einsprengseln, Marlene Dietrich

Wien:

  • Café Anzengruber, klass. Kaffeehaus, allerdings mit Billardtisch, Thomas Glavinic
  • Café Bräunerhof, Hugo von Hofmannsthal/ Thomas Bernhard/ Hermann Nietsch
  • Café Central, 1868, Peter Altenberg/Alfred Polgar/ Anton Kuh/ Arthur Schnitzler/ Franz Kafka/ Franz Werfel/ Max Brod/ Hugo von Hofmannsthal/ Egon Fridell/ Karl Kraus/ Hermann Bahr/ Oskar Kokoschka/ Leo Bronstein (Stalin)/ Leo Trotzkij
  • Café Demel, Ilse Aichinger
  • Café Drechsler, neu gestylt: chic und trotzdem wie gehabt
  • Cafe Frauenhuber, 1824, das älteste noch bestehende Kaffeehaus der Stadt, im vorher hier bestehenden Restaurant spielten 1788-91 Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven
  • Café des Hotels Sacher
  • Café Hawelka, 1936, hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein: ein Ort für Künstler und Musen und solche, die es werden wollen, Enkel Amir führt die von Hans und Josefine Hawelka begründeten Traditionen fort, Hans Weigel, Friedensreich Hundertwasser/ Elias Canetti/ Andre Heller/ Heimito v. Doderer/ Klaus Maria Brandauer/ Udo Jürgens/ Alfred Hrdlicka/ Senta Berger/ Andy Warhol/ Gracia Patricia/ Peter Ustinov/ Hans Moser/ Helmut Qualtinger, Buchteln
  • Café Hummel (ehedem Café Parsival), 1870er, mit in den 1970ern angegliedertem Josefstüberl und TV-Raum, bekannt für sein Gulasch, Karl Kraus/ Oskar Maurus Fontana/ Robert Musil/ George Saiko
  • Café Bar Josefine
  • Café Landtmann, mit 280 Plätzen das größte Wiener Kaffeehaus
  • Perchtenstüberl, Friederike Mayröcker
  • Café Prückel, 1903, U-förmiges Ringstraßencafé, in den 1950er-Jahren neu gestaltet
  • Café Rüdigerhof, 1903,  beliebter Treffpunkt von Künstlern, Intellektuellen und Wiener Kaffeehausliebhabern, kaum veränderte Einrichtung aus den 50er und 60er Jahren, Friederike Mayröcker
  • Café Sperl, 1880, nahe der Oper und damals der Secession, daher schon immer ein Künstlercafé, ist nicht nur 6 Meter hoch, sondern hat auch sonst verschwenderisch viel Platz, bei immerhin 120 Plätzen, Mitte der 1980er-Jahr renoviert, Handy-Verbot, aber auch gutes Essen (z.B. Tafelspitz) im Angebot, Robert Menasse/ Michael Köhlmeier
  • Universal Café, etwa 1925/saniert 1993, während sich über die Fassade ein an die Pariser Metro erinnerndes Vordach spannt, ist der Innenraum sehr modern, hinter der durch fast den ganzen Raum mäanderndenMarmortheke zwinkert einem eine charmante alte Prokop-Kaffeeröstmaschine zu

Xiva:

  • Parvoz Chaikhana, klassisch usbekisches Freiluft-Teehaus
  • Zerafshan Chaikhana, klassisches Teehaus und Restaurant in einer ehem. Medresse, gelegentl. von Reisegruppen heimgesucht

Yezd:

  • Teehaus im ehem. Hamam-e Khan
  • Restaurant Mehr im ehem. Hamam Abu Ma’li neben der gleichnamigen Moschee

Zagreb:

  • TORTE i to, göttlicher Käsekuchen

Zürich:

  • Cabaret Voltaire, 1915 gegründet und 1916 schon Geburtsort des Dada werdend, heute ein Café, eine Bar, eine Galerie zugleich, eine Mischung aus Künstlertreff und Studentenkneipe, Hugo Ball/ Emmy Hennings, Hans Arp
  • Café Sprüngli
  • Grand Café Odeon, 1911, Hans Arp/ Albert Einstein/ Leonhard Frank/ Wilhelm Furtwängler/ Alfred Kerr/ Klaus Mann/ William Summerset Maugham/ Erich Maria Remarque/ Ernst Rowohlt/ Trotzki/ Kurt Tucholsky

………………………………………………………………………………………………….. Quellen und Links zu weiteren Auflistungen/ Artikeln:

Abels, Wilfrid: Deutschlands schönste Cafés und ihre Rezepte, Frankfurt am Main 1992; Abi Samra, Muhammad: Maqha, Ahweh: An Etude in Café, in: Portal9, Issue 1, Autumn 2012; adbeus / coffee montreal. the coffee project; AlkaloidFan: Un caffè, per favore – Reisebericht aus Florenz und Rom, Kaffeenetz, 18.09.2010; Baigger, Katja: Wo der Kaffee am besten schmeckt. Europa entdeckt seine altmodischen Kaffeehäuser neu (Luxemburger Wort, 09.05.2015 als Nachdruck aus der Neuen Züricher Zeitung); Balch, Oliver: Top 10 Cafes in Buenos Aires, The Guardian, 22.04.09; Betancur, Karin Ceballos: Wo die Liebe einkehrt, DIE ZEIT Nr. 43, 2005; Beti, Luca: In Florenz mit dem Engadin im Herzen, swissinfo, 14.02.2013; Breidecker, Volker: Rom: Ankunft der Schriftsteller im Wartesaal der Geschichte (FAZ, 20.04.00); Breuer, Wolfgang: Die 10 berühmtesten Kaffeehäuser Europas; Brandeau, Michel: Gran Café de Gijon, Le Monde 20.07.06; Braun AG: Berühmte Kaffeehäuser; Delcheva, Marina: Wiener Melange am Balkan, Wiener Zeitung 26.04.13; Deleon, Jak: A taste of old Istanbul, Istanbul 1989; Di Pillo, Nadia: Starbucks avance à marche forcée, Luxemburger Wort, 08.01.2015; dpa: Europäer halten sich bei Starbucks zurück, Luxemburger Wort, 03.11.12; Emily & Philipp: Tastes of Bruxelles, Blog; Fitch, Noel Riley: Die literarischen Cafés von Paris, Zürich 1993; Flair Fashion & Home: Die besten Cafés und Bars in Marseille; Friuli Venezia Giuli: Die Cafés von Triest; Gazet van Antwerpen: “Dit café is letterlijk bruin gesmoord”, 12.01.08; GoLisbon: Cafés in Lisbon; HG2 Beirut: Cafes in Beirut, o.A., o.D.; Hamm, Birgit: Budapest. Das schöne Leben, in: mobil 01/2013, S. 44-50; Heinl, Oliver/ Leopold, Nicole/ Studnicka, Libor: Cafés in Prag. Die 50 interessantesten Kaffeehäuser in Prag, Nürnberg 1996; Hinzer, Jochen: Historische Cafés in Europa; Jähn, Karl-Heinz (Hg.): Das Prager Kaffeehaus. Literarische Tischgesellschaften, Berlin 1988; Izzo, Jean-Claude: Mein Marseille, Zürich 2010, S. 57-60; Kesten, Hermann: Dichter im Café, Wien, München, Zürich 1959; Langer, Freddy: Diesseits von Zeit und Windfang. Ein Tag bei Kaffee und Kuchen – Besuch in Wien, FAZ vom 20.03.03; Magellanworld: Kaffeehauskultur. Spaziergang durch die Jahrhunderte; Revolve magazine: Sarajevo: Café Raja Culture, 13.06.2011; Rosendorfer, Herbert: Rom. Eine Einladung, Köln 1990, 11. überarb. Aufl. 1999, S. 21, 25f, 56; Schneeland.com: Cafés in Helsinki; Schuschels Welt: Wien und seine Kaffeehäuser; Schwarzaufweiss. Das Reisemagazin: Prager Kaffeehauskultur; Seiser, Michaela: Die Lipizzaner der Gastronomie. Kaffeehäuser in Wien leben von der Vergangenheit (…), in: FAZ, 04.01.2003, S. 11; Steurer, Madeleine: Kaffeehauskultur in Kairo; Top10Berlin: Cafés für Kaffeeliebhaber; Sasse, Dörte: Kaffee à la Kafka, mobil 07/2007; Thiele-Dohrmann, Klaus: Europäische Kaffeehauskultur, München 1999; Török, András: Budapest. Ein kritischer Reiseführer, Budapest 1991; Top10Berlin: Cafés mit Sonnenschein, travelcentre.com: The tea-tradition of Uzbekistan; Wikipedia: Wiener Kaffeehaus; Woods, Karola: Five brilliant classic cafes in London, 01.08.12Young & Foodish: Top 10 Coffee Shops in London.

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