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Auswanderungswellen und Massenflucht-Ereignisse

August 11, 2011

Frankreich, französische Flüchtlinge

Gut 65 Millionen Menschen sind derzeit laut UN-Angaben Flüchtlinge in fremden Staaten oder Vertriebene innerhalb des eigenen Heimatlandes. Diese, Mitte 2016 vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR veröffentlichte Zahl ist die höchste seit Anfang der 1990er-Jahre. Dabei seien die Flüchtlingsströme seit 2013 (damals waren es noch nur 50 Millionen Flüchtlinge) vor allem durch die bewaffneten Konflikte in Syrien, Afghanistan, Somalia, Sudan und im Kongo so groß gewesen wie seit langem nicht mehr. Folgende – natürlich noch unvollständige – Auflistung soll daran erinnern, daß es seit Jahrhunderten Massenfluchtbewegungen gegeben hat. Abgesehen von der Zeit der Weltkriege und den Jahren des Zusammenbruchs der Diktaturen in Osteuropa hat es aber wohl nie so viele Flüchtlinge gegeben wie heute.

In der folgenden Liste sind neben bedeutsamen Flüchtlingsströmen auch einige Ausweisungen/ Vertreibungen und Umsiedlungen enthalten.

Vom „Exodus“ bis zum 1. Weltkrieg

  • Auszug aus Ägypten oder Exodus (lat. „Auszug“) ist eine wohl nur mythische Erzählung von der Rettung der Israeliten aus der Sklaverei des ägyptischen Pharao, die im Buch Exodus, Kap. 1-15 zu finden ist, belegt ist nur die Flucht kleiner Gruppen 1500 – 1000 v.Chr.
  • Nach der Zerstörung des ersten jüdischen Tempels in Jerusalem um 586 v. Chr. wurde ein Großteil der Judäer nach Babylon exiliert (586–539 v. Chr.). Nach der Eroberung Babylons durch die Perser konnten die Juden im Jahr 538 v. Chr. in ihre Heimat zurückkehren, doch blieben mehrere Diaspora-Gemeinden außerhalb Israels und Judas bestehen
  • In der hist. Forschung wird unter dem Begriff „Völkerwanderung“ im engeren Sinne die Wanderbewegung v.a. germanischer Gruppen in Mittel- und Südeuropa im Zeitraum vom Einbruch der Hunnen ca. 375/376 bis zum Einfall der Langobarden in Italien 568 verstanden; Die Völkerwanderung stellt allerdings keinen einheitlichen, in sich abgeschlossenen Vorgang dar. Heute wird der Begriff zunehmend kritisch gebraucht, da das Bild von „wandernden Völkern“ wohl nicht haltbar ist. Es kam zwar in dieser Zeit zu Zügen von versch. mehr oder weniger großen Gruppen, die aber i.d.R. heterogen zusammengesetzt waren und oft eher Söldnerheere waren. Von einem einheitlichen Prozess der „Wanderung“ ganzer Völker kann daher kaum die Rede sein. Diese bis heute populäre Vorstellung gilt den meisten Forschern heute vielmehr als im 18. Jh. entstandener Mythos
  • Vertreibung der Mauren (islamisierten Berberstämmen aus Nordafrika, die im 7. Jh. nach Spanien kamen) durch ein christl. Heer (1212)
  • Im Zeitalter der Konfessionalisierung (1550-1750) mussten viele Menschen ihre Heimat aus Glaubensgründen verlassen, so insbes. die Protestanten in Böhmen, eine halbe Million Hugenotten aus Frankreich nach Aufhebung des Edikts von Nantes (1685), die u.a. in Potsdam angesiedelt wurden sowie die Lutheraner aus Salzburg (1732)
  • 1709 „strandeten“ rund 13.000 verarmte Auswanderer vor allem aus der Pfalz, einer der schlimmsten Krisenregionen des Hlg. Römischen Reiches, die noch immer unter den Folgen des 30-jährigen Krieges und der französischen Besatzung litt, in London. Ursprünglich wollten sie nach Amerika auswandern. Sie wurden schliesslich teils nach Irland, teils nach Amerika weiter transferiert, gut 3000 blieben aber in London.
  • Ernteausfälle durch den Ausbruch des Vulkans Tambora in Indonesien (1815) führen zu Auswanderungsbewegungen u.a. in Südwestdeutschland nach Südrussland und in den Kaukasus
  • Umsiedlung von Indianerstämmen an neue Wohnsitze („Reservate“) in Nordamerika, erstmals im 17. Jahrhundert im westlichen Virginia, v.a. aber ab Ende des 18. bis Mitte des 19. Jahrhunderts
  • Auswanderung vieler Deutscher nach Osteuropa in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts
  • Mehrere Auswanderungswellen aus Europa in die U.S.A., v.a. 1845-1855 während einer Wirtschaftskrise sowie nach 1880, allein 1881 gingen 220.000 Deutsche in die USA
  • Zwischen 1907 und 1917 wanderten fast 400.000 Griechen – meist Hilfskräfte und verarmte Bauern – aus, hauptsächlich in die USA, nach Kanada, Südafrika und Brasilien.

Erster Weltkrieg bis 1970er-Jahre

  • Flucht von über 800.000 Belgiern in die Niederlande nach der deutschen Invasion und Greueltaten an der Zivilbevölkerung zu Beginn des 1. Weltkriegs 1914 (90 % kehrten bald darauf zurück)
  • Massaker an und erzwungene Todesmärsche von 600.000 bis 1,5 Mio. Armeniern aus der Türkei nach Syrien, 1915
  • Auswanderung ganzer Gruppen von Europäern nach Argentinien und Südbrasilien während der wirtschaftlichen Depression nach dem 1. Weltkrieg
  • Der 1. Weltkrieg und die unterdrückte Befreiungsbewegung von 1917-21 zogen eine polit. bedingte Auswanderung vieler Hunderttausend Ukrainer nach Westeuropa und Amerika nach sich
  • Flucht von Hunderttausenden im Winter 1938/39, gegen Ende des Span. Bürgerkriegs, aus Spanien: zu Fuß nach Frankreich (rd. 500.000 allein in die Grenzprovinz rund um Perpignan, wo sie in Lagern interniert wurden) oder per Schiff nach Südamerika
  • Flucht von 8 – 10 Millionen Franzosen insbes. aus dem Norden in den Süden des Landes nach der Besetzung durch die deutsche Armee 1940
  • Flucht aus dem Deutschen Reich, 1933 – 1945, z.T. ins Exil u.a. nach Frankreich, die USA oder die Schweiz, z.T. nach England, Palästina oder Südamerika
  • Flucht und Vertreibung von etwas über 14 Mio. Deutschen aus Polen, der Tschechoslowakei, Russland und den baltischen Staaten (1944/45 – 1950)
  • Flucht von über 100.000 Menschen der deutschen Volksgruppe vor den anrückenden sowjet. Truppen aus Rumänien
  • Starke Fluchtbewegung aus den mitteldtsch. sowjet. besetzten Gebieten in den Westen, auch nach Gründung der DDR, allein 1949 fast 130.000 Flüchtlinge, in den frühen 1950er-Jahren weiter ansteigend (u.a. wg. Kollektivierungen und Verstaatlichungen)
  • Auswanderung von 270.000 Deutschen in die USA 1947
  • Flucht und Vertreibung von etwa 700.000 arabischen Palästinensern aus dem früheren brit. Mandatsgebiet Palästina („Nakba“), das zu einem Teil am 14. Mai 1948 als Staat Israel seine Unabhängigkeit erlangte. Der Exodus der arab. Bevölkerung begann während des arab.-jüd. Bürgerkriegs, der der Annahme des UNO-Teilungsplans im November 1947 folgte
  • Mehrere Millionen Muslime flohen nach der Staatsgründung Pakistans im August 1947 von Indien aus nach Pakistan. Umgekehrt verließen Hindus und Sikhs ihre Häuser in dem Gebiet, in dem der neue islamische Staat entstanden war. Bei der Massenflucht in beide Richtungen kamen über eine Million Menschen ums Leben.
  • Flucht von 150.000 Tibetern seit der Besetzung Tibets durch China 1951, zumeist ins benachbarte Indien
  • 330.000 DDR-Flüchtlinge gen Westen nach dem Aufstand vom 17. Juni 1953
  • Flucht und Auswanderung von etwa 2 Mio. Kubaner/innen im Zuge der Systemauseinandersetzng mit den USA nach der Revolution in Kuba 1959 (Revolution, Nationalisierungen, Kubakrise in den 1960er- und 70er-Jahren, Embargo, Ausreiseerlaubnis ab den 80ern und US-Einreiseerlaubnis ab den 90ern), zuletzt 180.000 Auswanderer 2006-2010, die meisten gingen nach Südflorida/ USA; ab dem 14. Januar 2013 ist keine Ausreiseerlaubnis mehr nötig, parallel bietet Kuba nach einem Beschluss vom Okt. 2012 allen nach 1994 ausgewanderten Kubaner/innen eine Rückkehroption (bislang hatten sie mit ihrer Flucht das Recht auf Eigentum in ihrer Heimat und auf eine Rückkehr verwirkt)
  • Flucht von 250.000 Menschen aus Ungarn nach der Niederschlagung des Aufstands gegen den sowjetischen Einfluss (1956)
  • Im Zuge des „Biafra-Krieges“ um die Unabhängigkeit von Nigeria, die der Zentralstaat mit schwerer Waffengewalt zu verhindern sucht, fliehen 3 Millionen Menschen, 1 Million sterben.
  • Flucht von über 2 Millionen DDR-Bürgern, v.a. nach dem Mauerbau 1961, aber auch in den 1980er-Jahren
  • In den 1960er- und 70er-Jahren, insbes. in Zeiten der Militärdiktatur 1967 bis 1974, wanderte knapp eine Million Griechen aus: meist Hilfskräfte und verarmte Bauern, die v.a. nach Deutschland und Belgien gingen
  • Am 17. April 1975 wurde die kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh von den kommunistischen Roten Khmer erobert. Noch am gleichen Tag deportierten sie fast die gesamte Stadtbevölkerung von rund 2 Mio. Menschen aufs Land, um eine Agrarrevolution zu starten. Erst 1979 konnten sie zurückkehren
  • Während des Militärregimes in Argentinien wanderten von 1976-83 rund 1,5 Millionen Menschen aus

1980er-Jahre bis 2005

  • Flucht der Boatpeople nach dem Vietnamkrieg in den späten 1970ern- und frühen 1980er-Jahren aus Vietnam
  • Exodus der iranischen Elite im Zuge der Islamischen Revolution im Iran und des Angriffs des Irak (1 Million Auswanderer und Flüchtlinge), 1979/80
  • Massenflucht aus Afghanistan (über 6 Mio. Flüchtlinge) u.a. nach Pakistan (2016 noch gut 2,5 Mio.) und in den Iran, 1979 – 2001
  • „Exodus von Mariel“: Flucht von 125.000 Kubanern von dieser Hafenstadt aus, die den USA am nächsten liegt, in die USA, 1980, viele von ihnen erreichten ihr Ziel, einige jedoch ließen ihr Leben im Meer
  • Auswanderung von etwa 85.000 Falashamuras (nicht Falashas bzw. Beta Israel, mehr dazu hier), äthiopischen Juden, die im 19. Jahrhundert zwangschristianisiert worden waren, nach Israel, v.a. während zweier Flugbrücken 1984 und 1991. Mit ihren Nachkommen leben dort heute 135.000 Falashamuras. Wenngleich dieser Transfer 2013 für beendet erklärt worden war, sollen im Frühjahr 2016 weitere 9.100 frühere äthiop. Juden nach Israel ausreisen dürfen.
  • Zuwanderung von rund 3 Mio. Spätaussiedlern aus Polen, Rumänien und Russland nach (West-) Deutschland 1987-2005, allein zwischen 1987 und 1990 über eine Mio.
  • Auswanderungswelle von weit über 150.000 Menschen der deutschen Volksgruppe in Rumänien außer Landes nach dem Sturz Ceausescus 1990-1991 (v.a. nach Deutschland)
  • Nach dem 1. Golfkrieg 1991 mussten 450.000 Palästinenser Kuwait verlasen, weil ihnen vorgeworfen wurde, mit dem Aggressor Irak kooperiert zu haben
  • Flucht aus dem bosnischen Bürgerkrieg ab 1992 (allein 320.000 nach Deutschland)
  • Binnenflucht in und aus der Region Darfur im Sudan ab etwa 2003 (Höhepunkt 2004), 2 Millionen Flüchtlinge seitdem, allein 380.000 im Jahr 2013; Ende 2013 waren noch 1,4 Millionen Menschen in Lagern untergebracht
  • Massenflucht von über 2 Millionen Irakern während und nach dem Krieg im Irak 2003, davon fanden 1,2 Millionen in Syrien, 750.000 in Jordanien Zuflucht

Nach 2005

  • Massenflucht mehrerer Hunderttausend Menschen aufgrund einer Dürre aus Somalia nach Kenia und Äthiopien 2011
  • Flucht von etwa 260.000 Menschen vor den Kämpfen zwischen rebellierenden Tuareg und der Armee im Norden von Mali 2012
  • Rückkehr von etwa 375.000 Südsudanesen aus dem Norden des Sudan, ab der Staatsgründung im Herbst 2011 bis Mitte 2012. Eine halbe Million Landsleute lebt weiter im Norden
  • Flucht von etwa 400.000 Menschen aus Eritrea in den Jahren 2013-15, bis zu einem Viertel der Bevölkerung soll incl. der Jahre davor insgesamt schon ausgewandert sein
  • Flucht von etwa 1,62 Millionen Menschen während des Konflikts in der Ostukraine 2013-15, davon haben mindestens 387.000 in Russland Asyl beantragt oder sind aus anderen legalen Wegen ins Nachbarland umgezogen, weitere 250.000 flohen in andere Länder, 978.000 gelten als Inlandsflüchtlinge (Stand: 02.02.15)
  • Flucht von etwa 2,5 Millionen Menschen vor dem Islamisten-Terror der Boko Haram in Nigeria ab 2013, davon allein 750.000 Kinder
  • Flucht von über 5 Millionen Menschen aus Syrien in die Nachbarländer Türkei, Libanon, Jordanien und Irak sowie 8 Millionen Flüchtlinge innerhalb des Landes während des Krieges seit Frühjahr 2011 bis März 2017, davon fast 3 Mio in der Türkei, über eine Million im Libanon, 657.000 in Jordanien, 233.000 im Irak und 120.000 in Ägypten, letztere Daten unklar, da 2015 über 400.000 nach Deutschland kamen, in der Quelle aber nicht gesondert genannt sind (Quellen: UNHCR, Observatoire syrien des droits de l’Homme)
  • Massenausweisung von über 250.000 v.a. asiatischen Migranten aus Saudi-Arabien zwischen Nov. 2013 und Januar 2014
  • Flucht von 280.000 Menschen aus der Zentralafrikanischen Republik in die Nachbarländer sowie 650.000 Binnenflüchtlinge nach Eskalation von Konflikten zwischen Christen und Muslimen bis Mitte März 2014
  • Flucht von über einer Millionen Menschen seit Beginn des Bürgerkriegs Ende 2013 aus dem erst zwei Jahre zuvor gegründeten Südsudan sowie interne Vertreibung von weiteren 1,3 Millionen Menschen bis Sept. 2016 (Quelle: UN)
  • Flucht von über 450.000 Menschen in der süd-sudanesischen Konfliktregion Darfur allein in 2014 (Quelle: UN)
  • Flucht von bis zu 1 Millionen Menschen im Irak nach der Eroberung von Mossul durch die radikalislamistische ISIS-Gruppe im Mai/ Juni 2014 sowie von rund 200.000 Yesiden in das Sindschar-Gebirge nach der Eroberung der Region im Norden und Westen von Mossul Anfang August 2014
  • Weil sie, 7 Jahre nach der Unabhängigkeit des Kosovo, die Hoffnung auf ein besseres Leben verloren haben, sind im Winter 2014/15 schätzungsweise 40 – 50.000 Kosovaren insbesondere über Serbien nach Ungarn und in andere Länder ausgewandert, meist über die „grüne Grenze“
  • „Neuzeitliche Völkerwanderung“ v.a. aus Syrien, Irak, Afghanistan und dem Balkan nach Deutschland und in andere EU-Staaten 2015: 1 Mio. Flüchtlinge, die v.a. nach Deutschland, Österreich und Schweden gingen (Stand: Dezember 2015). Die 4,9 Mio. Flüchtlinge aus Syrien lebten Anfang 2016 in der Türkei (2,5 Mio.), im Libanon (1,1 Mio.), in Jordanien (etwa 800.000) und anderen Ländern.
  • 427.000 Akademiker und Fachkräfte sind von 2011-16 aus Griechenland nach Europa, in die USA, nach Australien oder in den Nahen Osten (v.a. in die VAE) ausgewandert; seit dem Amtsantritt von Tsipras 2015 habe sich der Exodus von gut ausgebildeten Menschen ohne Arbeitsplatzchance („Brain drain“) verstärkt, heißt es (Quelle: Studie der Bank of Greece)
  • Rückkehr von knapp 240.000 Afghanen seit anfang 2015 u.a. aus Pakistan nach Afghanistan
  • Exodus von mehr als 507.000 Mitgliedern der (muslimischen) Rohingya-Minderheit im (überwiegend buddhistischen) Myanmar nach Bangladesch seit dem 25. August 2017 bis Mitte Oktober, den die Vereinten Nationen eine Vertreibung und „ethnische Säuberung“ nennen, während Myanmar von „Säuberungsaktionen“ zur Vernichtung der Arsa-Rebellen nach deren Attacke auf einen Polizei- und Militärposten

Ähnlich bedeutsam sind die Binnenflüchtlinge bzw. Binnenvertriebene, deren Höhe 2014 gut 38 Millionen erreichte (Grafik des UNHCR im Kurier), unter anderem über 6 Millionen in Kolumbien.

Fotonachweis: „Die Flüchtlingswagen sind hoch beladen mit den wenigen Habseligkeiten. Frankreich, bei Gien. 19.6.1940“ (Foto: Tritschler), Bundesarchiv

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