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Deutschsprachige Künstler und Wissenschaftler im Exil

August 11, 2011

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Die von den Nazis und früheren Regimen in Deutschland verfolgten Wissenschaftler/innen und Künstler/innen hießen nicht alle Ludwig Marcuse, Heinrich Heine (obiges Porträt von 1831 stammt von M. Oppenheim, Kunsthalle Hamburg) oder Max Beckmann und waren entsprechend berühmt. Und nicht alle haben das Exil psychisch und physisch überlebt. Vielen erging es wie Paul Zech: „Man lebt wie ein Tier, das ausgeschlossen ist und sich in ein Gebüsch verkrochen hat“. Oft fehlte es nach der Rückkehr an Kraft und Förderern, ihr Werk fortzusetzen. Sie werden heute nicht bewundert und berühmt, ihr Werk droht verloren zu gehen. Ursula Krechel hat das Schicksal von rückkehrenden Exilanten in einem mit dem Deutschen Buchpreis 2012 im Oktober ausgezeichneten Roman „Landgericht“ thematisiert: Wo alle glaubten, Opfer des Kriegs und der Verhältnisse zu sein, hatte ein Exilant in Kuba (in diesem Fall) es ja doch gut gehabt…

Ein Gemälde von Arthur Kaufmann „Arts and Sciences Finding Refuge in the USA – Die geistige Emigration“ porträtiert in Form eines Triptychons gut 40 deutsche Exilanten in den USA.

Bei einer Lesung von Exil-Literatur in Saarbrücken am 23. August 2012 habe ich mich gefragt, wie eng oder weit man den Begriff „Exil-Literatur“ fassen sollte. Die Literatur von Migranten zählt für mich eindeutig nicht dazu, auch wenn es sich um Schriftsteller handelt, die unfreiwillig Zuflucht in der Fremde suchen müssen, weil sie oder ihr Werk aus politischen oder religiösen Gründen im Heimatland bedroht sind. Ich beschränke mich hier auf  deutsch(sprachige) Personen, die bis 1945 ins Exil gegangen sind.

Der Kunstsammler und Verleger von deutscher Exilliteratur Thomas B. Schumann hat über 500 Werke deutscher Exil- Künstler zusammen getragen. In einer Ausstellung „Vor dem Krieg, auf der Flucht, nach dem Frieden“ wurden 180 von ihnen bis zum 7. Oktober 2012  im Schloss Cappenberg in Selm (Kreis Unna) gezeigt.

Ein Anlass, meine Sammelsuriumsliste weiter zu vervollständigen. Aufgeführt sind hier Personen, die nach dem Exil zurückkehrten, wie auch solche, die im Ausland blieben, für die aber die Flucht der Auswanderungsgrund war:

Name (Lebensdaten), Beruf, Flucht- bzw. Auswanderungsjahr und Exilorte, Rückkehrjahr, Werke
  • Jakob Michael Reinhold Lenz (1751-92), Dichter und Übersetzer, geb. in Seßwegen, Livland (heute Lettland), Studium in Königsberg, geht nach Straßburg, folgt Goethe nach Weimar, lebt danach an versch. Orten, schließlich in Moskau, wo er starb
  • Heinrich Heine (1797-1856), Dichter und Publizist, 1831 nach Frankreich/ Paris, starb dort, Deutschland. Ein Wintermärchen/ Buch der Lieder
  • Georg Büchner (1813-1837), Schriftsteller, 1831-1833 in Straßburg/ 1835 Flucht nach Frankreich/ Tod in der Schweiz, Woyzeck/ Leonce und Lena/ Dantons Tod/ Der Hessische Landbote
  • Karl Marx (1818-1883), Philosoph und Politiker, geb. in Trier, 1843-1845 Exil in Paris/ bis 1848 in Belgien/ ab 1849 in London, Kommunistisches Manifest/ Das Kapital
  • Richard Beer-Hofmann (1866-1945), österr. Schriftsteller, geb. in Wien, trat zum jüdischen Glauben über und emigrierte 1938 über Zürich nach New York/ USA, starb dort, „Der junge David“, „Der Tod Georgs“
  • Else Lasker-Schüler (1869-1945), Dichterin, 1933 Flucht in die Schweiz/ Palästina
  • Anette Kolb (1870-1967), dtsch. Dichterin, geb. in München als Tochter eines bayr. Gartenbauarchitekten und einer frz. Pianistin, lebte während des 1. Weltkriegs in der Schweiz, 1933 Emigration nach Paris, 1941 nach New York, seit 1945 im Winter in Paris, im Sommer in Badenweiler, starb in München
  • Heinrich Mann (1871-1950), dt.Schriftsteller, 1933 Flucht nach Paris/ USA (seit 1940), -Alfred Polgar (1873-1955), österr. Schriftsteller und Kritiker, geboren in Wien, lebte in den 1920er-Jahren überwiegend in Berlin, 1933 verließ er Deutschland und ging zuerst nach Prag ins Exil, dann nach Wien, von dort über Zürich nach Paris und schließlich über Marseille und Lissabon in die USA, ab 1943 lebte er in New York, wo er die amerikanische Staatsbürgerschaft annahm. 1949 kehrte er nach Europa zurück und ließ sich in Zürich nieder, dort gestorben
  • Thomas Mann (1875-1955), dt. Schriftsteller, 1933 Flucht in die Tschechoslowakei/ Schweiz/ USA (seit 1939), 1952 (in die Schweiz)
  • Albert Malche (1876-1956), schweizer Pädagogikprofessor und Politiker,geb. in Genf, dort von 1912 bis 1930 Rektor der Genfer Primarschulen, 1932 Auswanderung in die Türkei, wirkte bis 1933 an der Reform des türkischen Hochschulwesens mit, Rückehr nach Genf, wo er schon ab 1912 und bis 1951 ordentlicher Professor für Pägagogik war, starb dort
  • Carl Sternheim (1878-1942), in Leipzig geb. Literat und Dramatiker, lebte ab 1912 v.a. in Brüssel, Komödienserie „Aus dem bürgerlichen Heldenleben“, u.a. mit „Die Hose“/ Novellen: Ulrike, Napoleon
  • Alfred Döblin (1878-1957), Schriftsteller, 1940 Flucht über Spanien und Portugal nach Los Angeles/ USA, Rückkehr 1946, aber schon 1953 erneute Emigration nach Frankreich, wo er bis 1956 blieb, starb nach Krankheit in Emmendingen im Schwarzwald, Wallenstein/ Berlin Alexanderplatz
  • Albert Einstein (1879-1955), Physiker, geb. in Ulm, Professor in Zürich, Prag und Berlin, 1933 Flucht in die USA, starb in Princeton
  • Bruno Traut (1880-1938), Architekt, 1936 nach Istanbul
  • Ernst Praetorius (1880-1946), Dirigent, 1935 Flucht in die Türkei
  • Stefan Zweig (1881-1942), österr. Schriftsteller, geb. als Sohn eines jüdischen Textilunternehmers in Wien, lebte bis 1935 in Salzburg, wanderte 1938 aus nach Großbritannien, danach USA, kam schließlich nach Brasilien (und nahm sich dort – erschöpft durch lange Jahre heimatlosen Wanderns dort wenige Wochen nach der Ankunft das Leben
  • Paul Zech (1881-1946), dt. Schriftsteller, geb. in Briesen/ Westpreußen, zog 1898 nach Belgien, später in Barmen/ Elberfeld, ging 1911 nach Berlin, floh 1933 vor der Kripo über Wien und Triest nach Montevideo und Buenos Aires/ Argentinien, starb dort, Die Balladen und lasterhaften Lieder des Herrn Francois Villon
  • Walter Gropius (1883-1969), dtsch, seit 1944 amerik. Architekt und Gründer des Bauhauses, geb. in Berlin, emigrierte 1934 nach England und 1937 weiter nach Cambridge/ USA, starb in Boston
  • Hermynia zur Mühlen (1883-1951), österr. Schriftstellerin und Übersetzerin, geb. in Wien als Tochter eines k.u.k. Gesandten, begleitete ihn auf ausgedehnte Reisen nach nach Vorderasien und Afrika, lebte zeitweise in Istanbul, Lissabon, Mailand und Florenz und erlernte zahlreiche Sprachen, heiratete 1908 und zog nach Estland, zog 1919 nach Deutschland, engagierte sich revolutionär für die KPD, zog 1933 nach Wien, 1938 nach Bratislava/Slowakei, emigrierte 1939 nach London/Großbritannien, starb in Radlett, Ende und Anfang/ Das Riesenrad/ Reise durch ein Leben/ Schmiede der Zukunft/ Unsere Töchter, die Nazinen
  • Alfred Wolfenstein (1883-1945), dt. express. Dramatiker, Lyriker und Übersetzer, geb. als Sohn eines jüd. Kaufmanns, engagierte sich politisch, emigrierte 1933 zunächst nach Prag, 1938 nach Paris, wo er vom dt. Einmarsch überrascht und kurzzeitig interniert wurde, lebte in Nizza und Marseille, erkrankte schwer und nahm sich in Paris das Leben, Die Erhebung/ Der Gefangene/ Die Nacht vor dem Beil
  • Ludwig Meidner (1884-1966), dtsch. Maler des Expressionismus, geb. in Bernstadt an der Weide (Schlesien), zog 1905 nach Berlin, emigrierte 1939 nach London, kehrte 1953 nach Deutschland zurück, starb in Darmstadt
  • Max Beckmann (1884-1950), Maler und Grafiker, geb. in Leipzig, emigrierte 1937 nach Amsterdam/ Niederlande und lebte seit 1947 in den USA, starb in New York
  • Lion Feuchtwanger (1884-1958), Schriftsteller, geb. in München, Studium in Berlin, 1914 in Tunis interniert, Flucht nach München, 1927 nach Berlin, Ausbürgerung während eines USA-Aufenthaltes 1932/33, 1933-40 in Sanary/ Frankreich, zeitweilig in Moskau, 1939/40 interniert bei Aix-en-Provence, 1940 Flucht über Portugal in die USA, starb in Los Angeles, Die Jüdin von Toledo
  • Hugo Hirsch (1884-1961), Komponist, geb. in Birnbaum/Polen, lebte 1933-1950 in der Emigration in London und Paris, ehe er nach Deutschland zurückkehrte, Die tolle Lola, Charleys Tante
  • Prof. Karl Viëtor (1882-1951), dt. Germanist, geb. in Wattenscheid, wurde 1937 nach Harvard/ USA berufen, starb in Boston
  • Leonhard Frank (1882-1961), dtsch. Schriftsteller, geb. in Würzburg, ging nach München, 1915 Emigration in die Schweiz, 1918 Rückkehr nach München, bald nach Berlin, erneute Emigration in die Schweiz 1933 als Opfer der Bücherverbrennung, ging 1937 nach Frankreich (u.a. Marseille), 1940 über Portugal in die USA, bis 1945 in Hollywood, danach in New York, 1955 Rückkehr nach München, starb dort
  • Ernst Bloch (1885-1977), dtsch. marx. Philosoph, geb. in Ludwigshafen a. Rhein
  • Martin Wagner (1885-1957), Architekt und Professor für Städtebau, 1935 Auswanderung in die Türkei/ 1938 in die USA
  • Csokar, Franz Theodor (1885-1969), österr. Schriftsteller, geb. in Wien, 1938 Emigration über Polen, Jugoslawien und Rumänien 1944 nach Rom/ Italien, 1945 Rückkehr nach Wien, starb dort
  • Oskar Kokoschka (1886-1980), österr. Expressionist. Maler, Grafiker und Dichter (als „entartet“ diffamiert), 1934 Übersiedelung von Wien nach Prag/ 1938 Flucht nach London, Rückkehr 1953 – erst nach Salzburg, dann in die Schweiz (Genfer See)
  • Kurt Schwitters (1887-1948), deutscher Maler, Dichter und Werbegrafiker geb. in Hannover, von den Nationalsozialisten als „entartet“ verfemt, emigrierte er im Januar 1937 nach Norwegen, wo er schon in den Jahren zuvor die Sommermonate verbracht hatte; nach dem deutschen Überfall auf Norwegen floh er 1940 nach England, wo er in Ambleside starb
  • Werner Richter (1887-1960, dt. Germanist, geb. in Berlin, lehrte 1916-19 als Professor in Istanbul, kehrte anschließend nach Greifswald zurück, entlassen wg. seiner jüd. Herkunft, begann ein Theologiestudium in Basel und emigrierte 1939 in die USA, kehrte 1948 nach Marburg und München zurück, starb in Bonn
  • Josef Körner (1888-1950), österr.-tcheschoslow. Germanist, geb. in Rohatetz/Südmähren, bekam als Jude 1939 die Lehrbefugnis entzogen, ging nach Schweden ins Exil und kehrte zurück, starb in Prag
  • Vicki Baum (1888-1960), österr. Schriftstellerin, emigrierte 19*** in die USA, starb in Los Angeles, Menschen im Hotel, Vor Rehen wird gewarnt
  • Hans Richter (1888-1976), Dada-Maler, geb. in Berlin, war 1916-18 in der Schweiz, kam 1922 erneut nach Berlin, emigrierte als „entartet“ verfemt über die Niederlande und die Schweiz, gelangte aber erst 1940/41 in die USA, starb in Minusio/ Schweiz
  • Ernst Reuter (1889-1953), Politiker,1935 Flucht in die Türkei, 1946 Rückkehr nach Berlin (dort Oberbürgermeister)
  • Rudolf Leonhard (1889-1953), Lyriker sowie Hörspiel- und Filmautor, 1927 Übersiedelung nach Paris (aktiv im Widerstand/interniert), Rückkehr 1950 nach Ost-Berlin, Politische Gedichte
  • Kurt Tucholsky (1890-1935), jüd. dtsch. Journalist und Schriftsteller, geb. in Berlin, lebte 1924-29 in Paris und ab 1930 in Hindas/ Schweden, starb in Göteborg, Schloß Gripsholm/ Rheinsberg
  • Franz Werfel (1890-1945), österreichischer Schriftsteller, 1938 Flucht nach Frankreich/Spanien/ Portugal/ USA (seit 1940), –
  • Walter Hasenclever (1890-1940), Literat und Filmautor, 1933-1940 im Exil (erst Frankreich, dann Florenz/Italien und London/GB), Das unendliche Gespräch
  • Johannes R. Becher (1891-1958), Literat und Kulturpolitiker, 1933 Emigration über die Tschechoslowakei, Österreich und Frankreich in die UdSSR, 1945 Rückkehr nach (Ost-)Berlin
  • Walter Benjamin (1892-1940), Literaturkritiker und Schriftsteller, 1933 Flucht nach Paris/ Port Bou (dort Suizid)
  • Karl Vietor (1892-1951), dt. Germanist, geb. in Watttenscheid, seit 1925 Prof. in Gießen, verließ 1937 Deutschland, um der Zwangspensionierung zu entgehen, da er mit einer Jüdin verheiratet war, nahm einen Ruf an die Harvard University/ USA an, wo er schon als Gastprofessor tätig war, starb in Boston
  • Ernst Toller (1893-1939), Schriftsteller und Politiker bzw. Revolutionär, 1933 Flucht in die USA
  • George Grosz (eigentl. Georg Ehrenfried G., 1893-1959), Maler und Grafiker, geb. in Berlin, erhielt 1932 einen Lehrauftrag in New York, lebte ab 1933 als „entartet“ verfemt und ausgebürgert (1938) in den USA, 1959 Rückkehr nach Berlin
  • Ludwig Marcuse (1894-1971), Philosoph und Schriftsteller, 1933 Flucht über Frankreich und die Sowjetunion 1939 in die USA, Rückkehr Anfang der 1960er-Jahre
  • Oskar Maria Graf (1894-1967), dt. Schriftsteller, geb. in Berg am Starnberger See, zog nach München, vagabundierte durch den Tessin und Oberitalien, ging 1933 ins Exil nach Wien (erst frw., später ausgebürgert), dann Brünn und Prag/ Tschechoslowakei sowie Moskau, 1938 über die Niederlande nach New York/USA, erhielt 1957 amerik. Staatsbürgerschaft, starb in New York
  • Paul Hindemith (1895-1963), Komponist, 1935 Auswanderung in die Türkei, 1951 Übersiedlung in die Schweiz
  • Eduard Zuckmayer (1890-1972), dtsch. Musikpädagoge, Komponist und Pianist, geb. in Nackenheim/ Rheinhessen als Kind einer jüdischen Familie, die zum Protestantismus konvertiert war, Bruder des deutschen Schriftstellers Carl Zuckmayer, Studium in München und Berlin, 1914-15 Dirigent in Mainz und 1919-25 in Frankfurt/M., 1935 Berufsverbot, 1936 Emigration nach Ankara/ Türkei, Arbeit am Staatl. Konservatorium, wurde zum prägenden Gestalter der türkischen Musikpädagogik, starb in Ankara
  • Walter Mehring (1896-1981), dt.-jüd. Schriftsteller, geb. in Berlin, lebte 1921-28 in Paris, emigrierte 1933 nach Paris, wurde 1939 in Frankreich interniert, floh 1941 und entkam über La Martinique in die USA, kehrte 1953 nach Europa zurück und lebte in Berlin, Hamburg und München, in Ascona/ Schweiz und schließlich in Zürich, starb dort
  • Carl Zuckmayer (1896-1977), Schriftsteller, 1938 Flucht in die Schweiz und in die USA, 1957 Übersiedelung in die Schweiz
  • Richard Friedenthal (1896-1979), dtsch.-brit. Schriftsteller und Biograph, geb. in München als Kind einer jüd. Familie, Studium in Berlin und Jena, 1938 Emigration nach London/ Großbritannien, 1947 Einbürgerung, blieb dort und starb in London, Der Heuschober/ Goethe, sein Leben und seine Zeit
  • Wilhelm Reich (1897-1957), österr.-US-amerik. Psychiater, Psychoanalytiker, Sexualforscher und Soziologe, geb. in Dobzau, Galizien/ Österreich-Ungarn, ging nach dem 1. Weltkrieg nach Wien, praktizierte als Psychotherapeut, trat in die kommunist. Partei ein, ging 1930 nach Berlin, 1933 ins Exil nach Dänemark, 1934 nach Norwegen, 1939 in die USA, starb in Lewisburg/ Pennsylvania
  • Theodor Kramer (1897-1958), österreichischer Lyriker, geb. in Niederhollabrunn, sein Vater stammte aus einer jüdischen Familie aus Böhmen, bekam nach dem „Anschluss“ Arbeitsverbot, floh 1939 nach London, wo er 1946 die brit. Staatsbürgerschaft erhielt und bis 1957 lebte, starb in Wien
  • Elisabeth Bergner, geb. Ettel (1897-1986), österr.-brit. Theater- u. filmschauspielerin u. Regisseurin, geb. in Drohobycz in Gallizien/Österr.-Ungarn, ging zur Ausb. nach Wien, floh 1933 als Jüdin nach London, 1940 nach Hollywood, 1945 nach New York, bis sie 1950 nach England und 1954 nach Deutschland zurückkehrte, starb in New York
  • Bertolt Brecht (1898-1956), Schriftsteller und Regisseur, 1933 Flucht in die Schweiz/ Dänemark (1933-39)/ Schweden/ Finnland, USA (1941-47), 1949 Rückkehr nach Berlin (Ost)
  • Erich Maria Remarque (1898-1970), Schriftsteller, geb. in Osnabrück, 1938/39 Flucht in die USA, lebte ab 1948 auch in Porto Ronco/ Schweiz, starb in Locarno, Im Westen nichts Neues
  • Kurt Scheswig (1898-1955), Maler, 1933 wegen regimekritischer Gemälde verhaftet, flieht nach Südfrankreich, kehrt nach de Krieg nach Düsseldorf zurück
  • Gustav Regler (1898-1963), dtsch. Schriftsteller und Journalist, geb. in Merzig, lebte in Nürnberg und Berlin, emigrierte als Kommunist 1933 über das Saarland nach Paris, kehrte zum Abstimmungkampf um die Saar 1934/35 zurück und floh auf der Ausbürgerungsliste des Dtsch. Reiches als Staatsfeind Nr.19 erneut, Aufenthalte in Moskau, Teilnahme am span. Bürgerkrieg, floh über die USA nach Mexiko, kehrte ab 1949 wieder nach Deutschland zurück, starb auf einer Studienreise in Neu Delhi, Der verlorene Sohn, The Great Crusade, Das Ohr des Malchus
  • Wilhelm Röpke (1899-1966), dtsch. Ökonom, der als einer der geistigen Väter der sozialen Marktwirtschaft gilt, geb. in Schwarmstedt in der Lüneburger Heide, Studium in Göttingen, Tübingen und Marburg, wurde mit 24 der damals jüngste Professor Deutschlands, lehrte erst in Jena, dann ab 1929 in Marburg, musste 1933 ins türkische Exil gehen, lehrte zunächst an der Universität Istanbul, danach von 1937 bis zum Ende seines Lebens in Genf/ Schweiz, starb dort
  • Kurt Weill (1900-1950), Komponist, 1933 Flucht nach Paris/ USA (seit 1935)
  • Erich Fromm (1900 -1980, dtsch.-US-amerik. Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe, geb. in Frankfurt am Main als Kind einer streng religiösen jüdischen Familie, ging 1933 zunächst nach Genf ins Exil und emigrierte 1934 in die USA, wo er an der Columbia University in New York tätig war, 1940 eingebürgert, siedelte 1950 nach Mexiko-Stadt über und lehrte an der dortigen Uni, zog 1974 nach Muralto/ Schweiz, starb dort
  • Anna Seghers (1900-1983, Schriftstellerin, 1933 Flucht nach Frankreich/ Spanien/ Mexiko, 1947 Rückkehr nach Berlin (Ost), Transit
  • Hermann Kesten (1900-96), Schriftsteller, geb. in Podwołoczyska (damals Galizien/Österr.-Ungarn, heute Ukraine), Abitur in Nürnberg, Studium u.a. in Frankfurt/M., 1927-33 in Berlin, 1933 wegen seines jüd. Glaubens und seiner polit. Gesinnung aus Deutschland vertrieben, lebte in Frankreich in Paris und Sanary-sur-Mer, London, Brüssel, Oostende, Amsterdam und Nizza, ging 1940 in die USA, unterstützte vom NS-Regime ins Exil getriebene Künstler, lebte 1953-77 in Rom, zog dann nach Basel und starb dort
  • Edmund Josef von Horváth (bekannt als Ödön von Horváth, 1901-1938), ein auf Deutsch schreibender österr.-ungar. Schriftsteller, geb. in Sušak, heute ein Stadtteil von Rijeka, als Kind einer Diplomatenfamilie, 1902 zog die Familie nach Belgrad, 1908 wiederum nach Budapest, 1913 nach München, siedelte dann mit der Familie nach Pressburg, später nach Budapest und kam schließlich, als die Eltern wieder nach München zogen, nach Wien in die Obhut seines Onkels, ab 1922 Studium in München, ab 1923 lebte er v.a. in Berlin, Salzburg und bei seinen Eltern im oberbayerischen Murnau, verliess Deutschland 1933, kehrte 1934 zurück, wurde 1936 ausgewiesen, starb bei einem Unfall in Paris, Geschichten aus dem Wiener Wald/ Glaube Liebe Hoffnung/ Kasimir und Karoline/ Der ewige Spießer/ Jugend ohne Gott
  • von Brentano, Bernard (1901-64), dtsch. Schriftsteller, geb. in Offenbach, ging 1933 nach Zürich, lebte 1934-49 in Küsnacht, ging dann nach Wiesbaden, starb dort
  • Richard Lindner (1901-1978), US-amerik. Maler dtsch. Herkunft, geb. in Hamburg als Kind einer jüd. Familie, 1905 Umzug nach Nürnberg, 1927 nach Berlin, dann München, emigrierte 1933 nach Paris, 1941 nach New York, starb dort
  • Marlene Dietrich (1901-1992), Filmschauspielerin und Sängerin, 1929 ausgewandert in die USA, nach Kriegsende zog sie nach Paris, starb dort
  • Ernst Eduard Hirsch (1902-85), dt. Jurist und Rechtssoziologe, geb. in Friedberg, wurde 1931 Richter, 1933 wg. seiner jüd. Herkunft entlassen, folgte darauf einem Ruf der Universität Istanbul, erwarb 1943 die türk. Staatsbürgerschaft und wechselte an die Universität Ankara, folgte 1952 einem Ruf an die FU Berlin, war bis 1955 deren Rektor, starb in Königsfeld im Schwarzwald
  • Max Ophüls (1902-57), dtsch.-frz. Film-, Theater- und Hörspielregisseur, geb. in Saarbrücken, arbeitete in Wien und Breslau, floh als Jude 1933 von Berlin nach Paris, 1942 nach Los Angeles/ USA, Rückkehr nach Paris 1949, starb in Hamburg
  • Hans Sahl (eigentl. Hans Salomon; 1902-1993) Literatur-, Film- und Theaterkritiker sowie antifaschistischer Schriftsteller, Übersetzer und Kulturkorrespondent, geb. in Dresden, Jugendjahre in Berlin, Studium in Berlin, München, Leipzig und Breslau, 1933 Emigration über Prag und Zürich nach Paris, Verhaftung, 1940 Flucht nach Marseille, wo er bis 1941 Varian Fry bei der Rettung politisch Verfolgter half, bis ihm selbst über Portugal die Flucht nach New York/ USA gelang, 1953 kehrte er nach Deutschland zurück, starb in Tübingen
  • Theodor W. Adorno (1903-1969), Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist, lebte von 1925-26 in Wien, floh 1938 über England in die USA, Rückkehr 1949
  • Joseph Schmidt (1904-1942), Tenor, geb. als Sohn dtsch.sprachiger orthodoxer Juden in Dawideny (damals österr. Kronland Bukowina, heute Ukraine), wuchs in Czernowitz auf,  studierte ab 1925 in Berlin, verliess Deutschland 1933, ging nach Wien, dann USA, Belgien, Frankreich, schliesslich 1942 in die Schweiz, starb dort im Internierungslager Girenbad, Ein Lied geht um die Welt
  • Arthur Koestler (1905-1983), österr.-ungar. Schriftsteller, der in Budapest geborene Sohn eines dtschspr. jüd. Industriellen zog 1919 mit seiner Familie nach Wien, ging 1926 nach Palästina, 1930 nach Berlin, zog 1937 in den Span. Bürgerkrieg, 1939/1940 im frz. Lager Le Vernet interniert, lebte und arbeitete er ab 1940 in England, starb in London
  • Werner Helwig (1905-85), dtsch. Schriftsteller, geb. in Berlin, lebte auf Burg Waldeck im Hunsrück, unternahm Weltreisen, gelangte 1934 über Süditalien, wo er lange auf Capri und Ischia lebte, nach Griechenland, 1939 war er in Zürich, dem Zufluchtsort vieler Emigranten, 1942 musste er wegen Verstoßes gegen das seit Kriegsbeginn für Ausländer bestehende Publikationsverbot die Schweiz verlassen, lebte bis 1949 im Exil im Fürstentum Liechtenstein und ab 1950, nach Rückkehrerlaubnis in die Schweiz, in Genf, starb nahebei in Thônex
  • Irmgard Keun (1905-82), dtsch. Schriftstellerin, geb. in Berlin, 1913 Umzug nach Köln, 1933/34 wurden ihre Bücher beschlagnahmt und verboten, ging 1936 ins Exil (bis 1940), zunächst nach Ostende in Belgien und später in die Niederlande, kehrte nach dem Einmarsch der Deutschen 1940 nach Köln zurück, wo sie untertauchte, starb dort,  Gilgi, eine von uns/ Das kunstseidene Mädchen/ Kind aller Länder
  • Ellen Auerbach (1906-2004, geb. Rosenberg), dt.-amerik. Fotografin, geb. in Karlsruhe, zog 1929 nach Berlin, emigrierte 1933 nach Palästina, 1936 nach England und 1937 in die USA, starb in New York
  • Klaus Mann (1906-1949), Schriftsteller, 1933 Flucht nach Amsterdam (bis 1936)/ USA, Rückkehr 1945
  • Billy Wilder (1906-2002, geb. als Samuel Wilder), österreichischer Filmjournalist und –regisseur, geb. als Kind jüd. Eltern in Sucha/ Galizien (damals Österr.-Ungarn, heute Polen), die Familie zog im 1. Weltkrieg nach Wien, ging 1927 für 1,5 Jahre nach Berlin, 1933 Emigration nach Paris/ Frankreich und 1934 in die USA, starb in Los Angeles
  • Mascha Kaléko (1907-1975), jüdische Dichterin, geb. in Galizien/Polen, 1914 Flucht nach Deutschland, 1938 Emigration in die USA, danach in Israel und Deutschland lebend, Tod in Zürich
  • Hans Mayer (1907-2001), dt. Literaturwiss., geb. in Köln, erhielt als Jude und Marxist Berufsverbot, floh nach Frankreich und dann nach Genf/ Schweiz,1945 Rückkehr nach Deutschland, starb in Tübingen
  • Jeanne Stern, geb. Machin (1908-98), frz.-dt. Übersetzerin und Drehbuchautorin, geb. in Bedous/ Frankreich, lernte Deutsch als 1. Fremdsprache, ging als Au-Pair Mädchen nach Bad Pyrmont/ Deutschland, dann nach Berlin, lernte dort Kurt Stern kennen und engagierte sich in der Arbeiterbewegung, beide gingen 1932 nach Paris und heirateten dort, emigrierten 1942 nach Mexiko, 1946 Rückkehr nach Frankreich, dann 1947 nach Deutschland/spätere DDR, arbeitete für die DEFA, starb in Berlin
  • Gisèle Freund (gebürtig Gisela Freund; 1908-2000), dtsch.-frz. Fotografin und Fotohistorikerin, geb. in Schöneberg (Berlin) als Kind einer jüd. Familie, lebte ab 1931 überwiegend in Paris, ging 1933 endgültig nach Paris, floh vor dem Einmarsch der dtsch. Truppen 1940 nach Südfrankreich, später nach London und Argentinien ins Exil, kehrte nach Paris zurück, liess sich einbürgern, starb dort
  • Hilde Domin (geb. Löwenstein, verh. Hilde Palm, 1909-2006), Lyrikerin, geb. in Köln, ging 1932 zum Studium nach Rom, das nach 1933 zu ihrem 1. Exilort wurde, 1939 Flucht nach London und 1940 in die Dominikanische Republik, von der sie ihr Pseudonym nahm, kehrte 1954 zurück, pendelte lange zw. Deutschland udn Spanien, ab 1961 lebte sie in Heidelberg, starb dort, Nur eine Rose als Stütze/ Rückkehr der Schiffe/ Hier/ Wozu Lyrik
  • Ulrich Becher (1910-90), dtsch. Schriftsteller und Stückeschreiber, geb. in Berlin als Sohn eines Berliners und einer Schweizerin, ging 1936 nach Wien, von dort nach dem „Anschluss“ 1938 Emigration in die Schweiz, ging 1941 nach Brasilien, lebte in Rio de Janeiro und auf einer Urwaldfarm, 1944 gelang die Übersiedelung in die USA, 1948 Rückkehr nach Europa, seit 1948 in Basel, starb dort, Der schwarze Hut/ Samba/ Murmeljagd/ Der Bockerer
  • Hans Habe (eigentl. János Békessy, 1911-77), österr. Journalist, Schriftsteller und Drehbuchautor jüd. Herkunft, geb. in Budapest/ Ungarn, ging nach dem 1. Weltkrieg nach Wien, 1933 ins Exil, 1935-39 in Genf, dann Freiwilliger der frz. Armee, Gefangenschaft und Flucht in die USA, reorganisierte nach Kriegsende die dtsch. Presse, 1954-59 in Hollywood, ging 1960 nach Ascona/ Italien, starb in Locarno, A Thousand shall fall
  • Wernher von Braun (1912-1977), Physiker und Raketentechniker, Auswanderung 1945 in die USA
  • Emma Kann (1914-2009), dtsch. Lyrikerin und Essayistin, geb. in Frankfurt am Main, aufgrund ihrer jüd. Religionszugehörigkeit wurde ihr 1933 die Aufnahme eines Studiums verweigert, was sie zur Auswanderung nach England veranlasste , wo sie als Au-Pair-Mädchen arbeitete, besuchte Ende 1935 ihre Schwester in Holland, bevor sie im Frühjahr 1936 nach Belgien ging, in Antwerpen lebte und dort als Sekretärin arbeitete, wurde 1938 ausgebürgert, floh 1940 nach Frankreich, lebte in einem Lager bei Toulouse, emigrierte 1942 über Casablanca nach Kuba, wo sie in Havanna als Englischlehrerin arbeitete,ging nach 1945 nach New York/ USA, kehrte 1981 endgültig nach Deutschland zurück, starb in Konstanz
  • Heinz Berggrün (1914-2007), Journalist und Kunstsammler, in Berlin geborener Jude, floh 1936 in die USA, gründete 1997 das Berggrün-Museum in Berlin
  • Albert O. Hirschman (1915-2012), US-amerik. Soziologe und Volkswirt, in Berlin geborener Jude, verließ 1933 Deutschland, studierte in Paris und London, promovierte in Triest/Italien, kämpfte im span. Bürgerkrieg gegen Franco, war später kurz Soldat in der frz. Armee, half später Varian Frey bei der Rettung Tausender NS-Verfolgter aus dem besetzten Frankreich, setzte sich 1941 in die USA ab, kämpfte 1943-45 für die Amerikaner in Afrika und Italien gegen Nazideutschland, wurde Wirtschaftsprofessor in den USA, starb in New Jersey
  • Wolfgang Hildesheimer (1916-91), dtsch. Dichter und Maler, geb. in Hamburg, Schulbesuch in Mannheim und Farnham/ England, kam 1933 nach Palästina, wo sein Vater arbeitete, blieb bis 1936, ging 1937 nach Salzburg, Studium in London 1937-39, im 2. Weltkrieg engl. Offizier in Palästina, 1946 Rückkehr nach London, 1946-49 in München, dann am Starnberger See und später Poschiavo/ Schweiz, starb dort, Lieblose Legenden/ Mozart
  • Erich Fried (1921-1988), österr. Lyriker, geb. in Wien, 1938 Emigration nach London/ Großbritannien, wo er blieb, starb in Baden-Baden
  • Markus Wolf (1926-2006), Rundfunkjournalist, Diplomat und DDR-Spionagechef bis 1986, seit 1934 im Exil in Moskau/ UdSSR, Rückkehr nach Ost-Berlin 1945
  • Gustav Metzger (geb. 1926), dt. Künstler (changierend zwischen politischer Kunst, Minimal und Concept art), geb. in Nürnberg, entkam 1939 im Rahmen der Kinderverschickung nach London/Großbritannien, lebt seitdem dort

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Weitere: Berthold Viertel, Fritz Lang, Günther Anders, Ernst Toch, Arthur Kaufmann, Elisabeth Musset-Kaufmann, Max Wertheimer, Emanuel Feuermann, Arnold Schönberg, Georg Grosz, Joseph Floch, Paul Zucker, Luise Rainer, Ulrich Friedemann, Otto Klemperer, Paul Tillich, Arnold Zweig, William Stern, Ferdinand Bruckner, Albert Einstein, Ludwig Renn, Kurt Valentin, Hans Jelinek, Bruno Frank, Erwin Piscator, Lotte Goslar, Benedikt Fred Dolbin, Kurt Goldstein, Max Reinhardt, Helene Thimmig, Ernst Toller, Curt Kosswig, Fritz Neumark, Carl Ebert/ Intendant;Exil in der Schweiz:Robert Jungk, Albert Ehrenstein, Georg Kaiser

  • Deutsches Exilarchiv 1933-1945, Deutsche Bibliothek/ Dr. Frank Wendt

Kein Exilant:

  • Heinricht August Meißner (1862-1940), dt. Ingenieur und Eisenbahnbauer, geb. in Leipzig, siedelte 1887 in die Türkei über und wurde bei der osmanischen Eisenbahn angestellt, Konstrukteur der Bagdadbahn, musste 1918 die Türkei verlassen, ging für wenige Jahre nach Deutschland zurück, war 1923 Berater des alban. Bauministeriums in Tirana, wurde 1924 jedoch als Regierungsberater zurück in die Türkei gerufen, starb in Istanbul

Verwendete Quellen: Lennartz, Franz: Deutsche Dichter und Schriftsteller unserer Zeit, 10. erw. Aufl., Stuttgart 1969; Wikipedia und Zeitungsartikel

Mehr zum Thema:

Davis, Mike/ Keil, Roger: Die Exilierten. In: Sonnenschein und schwarze Dahlien. Die ideologische Konstruktion von Los Angeles, in: Prige, Walter:  Städtische Intellektuelle. Urbane Milieus im 20. Jahrhundert, Fischer Verlag, Frankfurt’/Main, 1992, S. 267-297, hier 281; Moses, Stefan: Deutschlands Emigranten, Zürich 2013; Wikipedia-Eintrag

 

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